Mit dem Motorroller über Samosir

Wir mieteten uns um die Mittagszeit zwei Motorroller, um ein wenig das Umland zu erkunden. Für Alex ein Novum, da sie das letzte Mal vor 15 Jahren Motorrad gefahren ist und noch nie zuvor auf der linken Straßenseite. Unter diesen Voraussetzungen wollten wir nicht zu Fünft auf zwei Maschinen fahren und Kiara musste leider zu Hause bleiben.

Wir wollten mal schauen, wie weit wir auf der Halbinsel Samosir kommen, wenn wir nach Süden fuhren. Nach Tomok schraubte sich die Straße an der steilen Flanke des Vulkankraters hoch ins Gebirge. Verkehr gab es kaum und die Straße war auch recht gut, wenn auch etwas schmal. Zwischendurch boten sich immer wieder phantastische Ausblicke auf den See und die andere Uferseite. Je höher wir kamen, desto kühler wurde es und wir fuhren mit einer mächtigen Gänsehaut weiter. Den Zwillingen machte es auch sichtlich Spaß und so schafften wir es fast, bis zum südlichsten Zipfel von Samosir zu fahren, bevor wir wegen Spritmangels umdrehen musst.

Samosir-Tour - Straße

Samosir-Tour - Kirche

Samosir-Tour - Alex und Mattis auf Motorroller

Samosir-Tour - Blick auf den See

Samosir-Tour - Toba-See

Auf dem Rückweg schauten wir uns noch die Batak-Königsgräber in Tomok an, was jetzt nicht so das Highlight ist, aber wohl sehr beliebt bei inländischen Reisegruppen, wenn man der Anzahl der Sarong-Verkaufsstände nach urteilen darf. Wir ließen die Motorräder nochmal betanken und tauschten die Zwillinge gegen Kiara ein und fuhren mit ihr Samosir in Richtung Norden ab. Diese Strecke war lang nicht so schön und die Straße auch nicht besonders gut. Besonders tückisch waren die Hühner und Kühe, die einem plötzlich vor die Reifen liefen.

Samosir-Tour - Rennende Hühner

Inzwischen hatten wir die Halbinsel Tuk-tuk auch schon mehrfach komplett umrundet, aber keine erwähnenswerten schöneren Ecken mehr gefunden. Rechtzeitig bevor es hier dunkel wurde (18:30 Uhr) und ein heftiges Gewitter einsetzte, gaben wir unsere Motorroller wieder ab. Die hatten echt Vertrauen zu uns, da sie noch nicht mal wussten, wo wir wohnen, geschweige denn, wie wir heißen.

Samosir-Tour - Reisfelder auf Tuk-tuk

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