Reisevorbereitungen

Da wir immer wieder gefragt werden, was man alles braucht und um was man sich im Vorfeld kümmern muss, wenn man eine Rucksackreise auf eigene Faust unternehmen möchte, haben wir hier mal einen kleinen Reiseführer zusammengestellt. Natürlich variiert sie von Mensch zu Mensch und legt keinen Wert auf Vollständigkeit.

Mit den Reisevorbereitungen sollte man nicht zu spät beginnen, aber außer den Impfungen und dem Flug gibt es keine zeitkritischen Dinge, die man groß vorbereiten muss.

Wer kann überhaupt mit dem Rucksack reisen?

Thailand eignet sich auf jeden Fall sehr gut, um eine Backpacker-Karriere zu starten. Egal, ob man nach dem Abi die Luft der großen, weiten Welt schnuppern will oder mal ohne Neckermann und TUI die Welt erkunden möchte. Wir haben aber auch schon Leute getroffen, die erst nach ihrem Berufsleben mit dem Rucksackreisen angefangen haben und ganz glücklich mit dieser entschleunigten Art zu Reisen waren.

Das Schöne ist ja, dass man die Geschwindigkeit selbstbestimmt. Auch das Maß an Selbständigkeit kann variieren, je nachdem, ob man Touren zu Sehenswürdigkeiten oder Ausflüge selbst organisiert oder ob man eine Paket Vorort bucht. Genauso verhält es sich bei der Wahl der Transportmittel, sie bestimmen darüber, was man sieht und mit wem man reist.

In unserem Fall wollten wir unseren Kindern mal eine ganz andere Art von Urlaub näher bringen. Wir hatten zwar schon mal fünf Jahre früher eine Rucksackreise nach Marokko mit ihnen gemacht, aber damals waren sie noch zu klein, um wirklich von den Abenteuern und Erfahrungen einer solchen Reise zu profitieren.

Reisezeit

Grob lässt sich das Wetter in drei Jahreszeiten einteilen, nämlich eine nicht so heiße, eine heiße und die Regenzeit.

Am angenehmsten, ist es natürlich in der „kühlen“ Jahreszeit (November bis März), da die Temperaturen in etwa bis 30°C gehen und eine recht angenehme Luftfeuchtigkeit herrscht.

In der heißen Jahreszeit (April bis August) steigt das Thermometer dann auch schon mal auf 40°C und die Luftfeuchtigkeit ist entsprechend hoch (80%) und somit schön schwül heiß.

In der Regenzeit (Juni bis Oktober) sinken die Temperaturen wieder etwas, dafür regnet es mehr. Im Gegensatz zu Europa, kühlt es nachts nur um wenige Grade ab. Unsere Erfahrungen mit der Regenzeit waren bisher immer sehr positiv, weil es entweder gar nicht geregnet hat oder mal ab 16 Uhr für 1-2h, dann aber ordentlich. Komplett vernieselte Tage erlebten wir bisher nur an der Andamanküste (Krabi bis Ranong). Hingegen ist es in der Regenzeit an der Küste und auf den Inseln im Golf von Thailand meist trocken (Ko Samui, Chumpon, Hua Hin).

Über bewölkten Himmel ist man in Thailand eher dankbar, denn dann brennt die Sonne nicht so erbarmungslos aufs Hirn. Nach Norden hin wird es auch etwas kühler und so kann es in den Bergen bei Chiang Mai nachts auch recht frisch werden.

Wie auch bei uns, gehen auch in Thailand die Folgen der globalen Erwärmung nicht spurlos vorüber und die Wetterextreme nehmen zu, was dann zu länger anhaltender Hitze oder auch Überschwemmungen führen kann. Auch dort ist eine Verschiebung der Jahreszeit zu beobachten, d.h. die bisherigen Jahreszeiten können sich auch um 2-3 Monate verschieben.

Auswärtiges Amt

Gute und aktuelle Informationen erhält man immer beim Deutschen Auswärtigem Amt. Es wird auch detailliert auf die politische Situation eingegangen und das Thema Gesundheit ist auch sehr ausführlich beschrieben. Klingt aber für die meisten Länder schlimmer als es in Realität ist.

Flüge

Prinzipiell würden wir einen Nonstop-Flug nach Thailand empfehlen, dieser ist aber um einiges teurer, als die Flüge, die eine Zwischenlandung in Doha (Katar), Dubai oder sonst wo haben. Die reine Flugzeit erhöht sich dadurch auf mindestens eine Stunde und es kommt dann noch die Aufenthaltszeit, die im günstigsten Fall zwischen 1-3h liegt dazu. Dementsprechend ist man dann statt 11h bei einem Nonstop-Flug halt 14-17h unterwegs, kann sich dazwischen aber die Füße vertreten, was auch sehr angenehm ist, wenn es nicht gerade 4 morgens deutscher Zeit ist. Eine weitere Alternative wäre den Zwischenstopp gleich zu nutzen und sich mal Dubai, Abu Dhabi oder Doha anzuschauen – der Weg ist das Ziel.

One-Stop-Flüge gibt es schon zwischen 500-600€. Non-Stop-Flüge sind dann ab 700€ zu haben. Hier lohnt es sich auch frühzeitig zu schauen, wenn man schon weiß, wann man fliegen will. Der gleiche Flug ist oftmals in unterschiedlichen Preisklassen zu finden, da es für billige Plätze nur ein kleines Kontingent gibt. Manchmal werden Plätze auch wieder storniert und es gibt plötzlich vor Abflug ganz billige Tickets.

Dummerweise macht z.B. die Lufthansa ihre Preise auch noch von den deutschen Schulferien abhängig, d.h. in den Sommerferien zahlt man deutlich mehr, als außerhalb, auch wenn das nicht die Topreisezeit für Thailand ist.

Visum

Ein Touristenvisum wird bei Einreise in Thailand für 30 Tage kostenlos erteilt. Wenn man länger bleiben möchte, dann muss man das Visum im Voraus bei einer thailändischen Auslandsvertretung beantragen oder einen Visa-Dienst damit beauftragen.

Impfungen

Alle in Deutschland empfohlenen Impfungen sollten vorhanden sein, also Tetanus, Diphtherie und Polio. Man sollte auch nicht erst kurz vor der Abreise damit beginnen, denn je nach Impfung sind Nachimpfungen notwendig, um den vollständigen Impfschutz zu erlangen und manchmal stellt sich die Immunität erst zwei Wochen später ein.

  • Zusätzlich Hepatitis A+B, als Kombi-Impfung, weil man dadurch Nahrungsmittel und Blut-/Stuhlübertragung ausgeschlossen hat. Als Reimport oder Generika kostet die Impfung 65€ und einige Krankenkassen erstatten die Kosten für den Impfstoff voll.
  • Von der Typhus-Impfung wurde uns abgeraten, weil unnötig in fast allen Gebieten in Thailand, nicht sehr wirksam und unproblematischer Krankheitsverlauf.
  • Gegen Tollwut haben wir uns auch nicht impfen lassen und wenn man nicht in den entlegensten Orten unterwegs ist und auch sonst die Hunde nicht anfässt, kann man darauf verzichten. Denn in der Regel sind die Straßenköter, denen man begegnet, recht friedlich.
  • Japanische-Enzephalitis kann man impfen, ob oder ob nicht muss jeder für sich selbst entscheiden.
  • Cholera und Gelbfieber sind unnötig.
  • Dengue und Chikungunya-Fieber wird von tagaktiven Mücken übertragen; es existiert ab keine Impfung.
  • Malaria kann auch noch nicht geimpft werden, weitere Infos unter Malaria-Prophylaxe.

Mehr Infos unter Tropenberatung oder Auswärtiges Amt.

Malaria-Prophylaxe

Wir sind kein Fan davon, weil die Viecher inzwischen multi-resistent sind und man im Ernstfall die Medikamente, mit denen man die Krankheit behandeln könnte einschränkt. Außerdem können einem die Nebenwirkungen ganz schön den Urlaub versauen, wie wir schon selbst feststellen mussten bei Lariam.

Für die Kids hatten wir eine Packung Malarone für Kinder als Standby dabei, die uns freundlicherweise von Freunden überlassen wurde. Auf unseren bisherigen Reisen hatten wir uns immer in Bangkok Tabletten als Standby gekauft, Lariam kostet dort nur einen Bruchteil dessen, was man hier zahlt. Man sollte es aber besser nicht auf der Khao San Road kaufen, sondern in einer anderen großen Apotheke, weil es schon mal vorkommt, dass man Placebos erhält.

Der beste Schutz ist halt immer noch, dass man sich erst gar nicht stechen lässt. Was aber leichter gesagt, als getan ist, denn die Biester stechen auch problemlos durch Klamotten durch. Helle Kleidung mögen sie wohl nicht so und schlafen sollte man lieber unter einem Moskitonetz, was in gefährdeten Gebieten aber immer Bestandteil der Zimmerausstattung ist.

Insektenschutz

Würden wir immer Vorort kaufen, weil es günstiger ist und man eh nicht soviel mitnehmen kann, wie man braucht (zumindest bei 5 Personen). In jeder Apotheke oder 7Eleven gibt es biologische Mittelchen (Sketolene für 70-100 Baht) oder DEET-haltige Pumpsprays. Diese kosten dann zwischen 150-200 Baht, je nach DEET-Gehalt (18-95%) z.B. Wild Lives. Für den gleichen Preis gibt es auch von Johnson ein schweißresistentes Spray, was ziemlich gut gewirkt hat.

Sonnenschutz

Unbedingt mitnehmen. Wir hatten ausschließlich Sonnencreme mit Schutzfaktor 50+ und 30 dabei und immer wasserfest. Sonnencreme ist schweineteuer in Thailand. Am besten eignen sich Flaschen mit Drehverschluss, wir hatten drei Sonnencreme-Unfälle im Rucksack, was einem zu ziemlich alles versauen kann. Deshalb immer zusätzlich in eine Plastiktasche packen.

Hygiene Artikel

Bis auf Creme ist in Thailand alles billiger, aber nicht alle Marken verfügbar.

Handtücher hatten wir keine dabei, bis auf ein kleines. In den Hotels waren immer welche und für den Strand hatten wir zwei Sarongs dabei, die ja multifunktional sind.

Genau wie für die Sonnencreme gilt auch bei Hygieneartikeln eine Tüte drumrum zumachen. Der geringe Luftdruck im Flugzeug bläht die Flaschen auf oder wenn der Rucksack mit anderen Gepäckstücken belastet wird im Bus oder man setzt sich mal auf den Rucksack, dann hat man die Sauerei.

Reisedokumente/Versicherungen

Neben einem gültigen Reisepass braucht man vielleicht noch eine Reisekrankenversicherung (7,5 €/Jahr) und halt die Tickets. Vorzugsweise eTickets mit online-Checkin versteht sich.

Nichts desto trotz haben wir vor allem die Pässe gescannt und sie auf dem Tablet und diversen Cloud-Diensten abgelegt. Alle uns wichtigen Dokumente sind also per Internet abrufbar, wenn sie doch mal verloren gehen sollten. Passfotos kann man günstig Vorort machen lassen, wir haben aber immer welche dabei, denn manchmal ändert man seine Reiseroute und braucht sie dann für ein Visum.

Reiserücktritt- oder Reisegepäckversicherungen haben wir noch nie eine abgeschlossen. Wir reisen jetzt seit 20 Jahren mit dem Rucksack rund um die Welt und sind auch noch nie beklaut worden. Wenn mal was wegkommen sollte, dann ist das zwar ärgerlich, aber auch nichts, was einen den Urlaub versauen könnte. Unsere Wertsachen sind meist in einem Daypack, den wir immer gut im Auge haben. Sollte der abhanden kommen, haben wir an irgend einer anderen Stelle noch eine Kreditkarte für den Notfall. Schade wäre es nur um die Speicherkarten mit den Bildern, denn die sind unersetzlich.

Währung

Thailändische Baht (THB).
100 Baht ~= 2, 23 – 2, 40 Euro. Der Kurs schwankt etwas.
40 Baht ~= 1 Euro.
Währungsrechner

Sprache

Man sollte versuchen wenigsten ein paar Grundbegriffe zu lernen. Das hilft schon enorm weiter und die Leute freuen sich darüber und sind viel aufgeschlossener.

In der Regel kommt man mit Englisch problemlos durchs Land und wenn nicht, hilft Zeichensprache zur allgemeinen Belustigung auch weiter.

Hier unser kleiner Thai-Wortschatz:

Es gibt im Thailändischen die Unterscheidung, ob eine Frau oder Mann spricht. Deshalb wird khaa für die Frau und ein khap für den Mann angehängt.

  • Danke – khop khun khaa/khap
  • Hallo/Guten Tag – sawat-dii khaa/khap
  • Ja/Nein – dschai/mai
  • Wasser – naam
  • Schwein – muh
  • Huhn – gai
  • Reis – khao
  • 1  – nüng, 2 – soong, 3- saam, 4 – sii, 5 – ha, 6 hok, 7 – dschet, 8 – phät, 9 – khau, 10 – sip, 11 – sipet, 12 – sipsoong, … , 20 – jiisip, 21 – jiisip et, 30 – saam sip, …
    100 – nüng rooi, 200 – soong roi, 1000 – nüng phan, 2000 – soong phan

Geldversorgung

Geldautomaten (ATMs) gibt es in Thailand wie Sand am Meer. Manchmal in einer Straße sogar 10 Stück. Die Gebühr für eine Abhebung beträgt 180 Baht. 20.000 Baht ist die Obergrenze und ist manchmal schnell aufgebraucht. Vereinzelt gibt es auch Automaten, die EC-Maestro-Karten akzeptieren, aber mit Visa oder Mastercard bekommt man überall Geld. Bezahlt man mit Kreditkarte, werden 3% fällig.

Vorsichtig sollte man bei ATMs sein, die irgendwelche Aufsätze vor dem Kartenleser haben oder wo Kameras installiert sind – immer gut mit der Hand abdecken oder einfach zum nächsten gehen.

Es gibt aber Ecken, wo man sich zuvor mit Geld versorgen sollte, weil es dort keine ATMs gibt z.B. auf Ko Phayam.

Zur Sicherheit kann man sich ja auch ein paar American Express Travellerchecks ins Gepäck legen, als Geldreserve, wo es nichts ausmacht, wenn sie geklaut werden. Da sie nicht verfallen, sind unsere schon über 10 Jahre alt. Aber  ein paar Euro oder US Dollar tun’s auch.

Stromversorgung

Unsere Stecker passen problemlos in die thailändisch Steckdosen. Es kommt aber öfters mal vor, dass man nur eine Steckdose hat und wenn man dann mehrere Geräte aufladen muss (Kamera, Handy, Tablet, etc.), nur zu bestimmten Zeiten Strom (auf abgelegenen Inseln) und man auf den Ventilator nicht verzichten möchte, dann sollte man sich in Bangkok oder sonst wo einen Doppelstecker für 60 Baht oder weniger holen. Dieser hat nämlich an der Seite noch einen rein thailändischen Zugang für z.B den Ventilator und man kann zumindest zwei Geräte gleichzeitig laden. Also ein teurer Reisestecker aus Deutschland ist überflüssig.

Telefon/Internet

Wer partout nicht darauf verzichten kann, der sollte sich lieber eine Prepaid-Karte im 7Eleven holen. Es scheint aber auch Telefon/Internet-Flats für ca. 700 Baht für 2 Wochen zu geben. Wir haben es nie benötigt, da es in den meisten Guesthouses/Hotels kostenloses WiFi gab oder auch in Restaurants. Internet-Cafés sterben langsam aus, stattdessen stecken die Thais auch alle die Nase ins Telefon oder Tablet.

Reiseapotheke

Wir haben immer einen prall gefüllten ausrangierten Auto-Verbandskasten dabei. Das meiste Zeugs bekommt man auch Vorort, teilweise auch billiger, manchmal aber auch viel teurer. Ausschlaggebend ist aber, dass man das nötigste zur Hand hat, wenn man es braucht. Die medizinische Versorgung in Bangkok entspricht unseren Maßstäben, auf dem Land ist es eher schlechter. Im Ernstfall sollte man versuchen schnell nach Bangkok zurück zu fahren.

  • Mittel gegen Durchfall
  • Schmerzmittel
  • Hustenkiller
  • After bite/Tiger Balm
  • Antiallergikum
  • Jodsalbe
  • Antiseptikum (Spray)
  • Dexpanthenolcreme
  • Creme gegen Pilzinfektionen
  • Breitband-Antibiotika (bei hartnäckigen Darm-Infekten oder angehender Lungenentzündung)
  • Dialytisches Pulver
  • Tampons
  • Verband
  • Tupfer
  • Pflaster / Blasenpflaster
  • Leukoplast
  • Platzwunden Strip (10mm, 5mm)
  • Blistex
  • Nasenspray
  • Ohrstöpsel
  • Fieberthermometer

Weitere nützliche Kleinigkeiten

  • Pinzette, Nadel, Nagelschere, Schweizer Taschenmesser, kleine Taschenlampe
  • Kompressionssack für die Dreckwäsche (wir nehmen den vom Schlafsack)
  • Aufblasbares Kissen
  • Wecker (überflüssig, wenn man ein Handy dabei hat)
  • Reisetagebuch, Stifte
  • Kleiner Kulturbeutel  zum Aufhängen
  • Hüttenschlafsack (überflüssig, wenn man nicht gerade in einem Dorm übernachtet)
  • Brustbeutel für Reisedokumente
  • Daypack oder Umhängetasche (für den ganzen Kleinkram, den man ständig braucht und nicht aus den Augen lassen möchte)

Packliste

  • Waschzeug (Duschgel, Shampoo, Lotion, Zahnpasta, Zahnbürste, Bürste, Deo, Rasierzeug)
  • Klamotten (Trekkinghose abzippbar, Short, 7 Shirts, 7 Unterhosen, 2 Paar Socken, Badehose/Bikini, Kopfbedeckung, Fleecepulli, helle Thaihose und langärmliges Shirt für abends). Man kann überall waschen lassen, ist ein paar Stunden später meist fertig. Ein altes T-Shirt sollte man auch ins Wasser anziehen können.
  • Trekkingschuhe, Trekkingsandalen
  • Ganz dünne Regenjacke (oder Vorort für 40 Baht einen Regenumhang kaufen)

Lesestoff

In größeren Städten gibt es Second-Hand-Läden, wo man Bücher tauschen, erstehen oder verkaufen kann. So hält man den Rucksack schlank und leichter. Aber auch in Guesthouses und Hotels gibt es öfters Bücher, die man sich einfach nimmt und ein anderes dafür hinlegt. Am Leichtesten ist aber ein Tablet oder eBook-Reader zumal dadurch immer genügend Lesestoff vorhanden ist und man auch nachts problemlos lesen kann. Leider aber nicht besonders strandtauglich.

Reiseführer

Wir haben auf unseren Reisen eigentlich immer einen Lonley Planet dabei, inzwischen aber nur noch in elektronischer Form. Leider hat die Qualität und der Informationsgehalt stark nachgelassen und ein guter Wegweiser für richtig schöne Ort war er noch nie gewesen, da der Bildanteil recht spärlich ist. Inzwischen gibt es auch andere (sogar deutschsprachige) Reiseführer, die detailliert viele Guesthouses mit Preisen und kurzer Beschreibung aufführen. Wichtig finden wir auch, dass die Transportmöglichkeiten, von und zu Orten, aufgeführt sind, mit Preisen und Zeiten. Das ist nämlich unabdingbar, wenn man nicht immer ein Reisebüro bemühen möchte und man nicht immer Internet zur Hand hat bzw. dort fündig wird. Aber manchmal hilft nur der Gang direkt zum Busterminal.

Hier ein paar Online-Quellen:

Landkarten

Für GoogleMaps gibt es für Thailand leider nicht die Offline-Karten. Wer also keine App mit Offline-Karten hat oder gerade nicht online ist, der sollte sich zumindest eine Karte von Bangkok downloaden oder in Papierform mitnehmen, allein um eine Vorstellung zu bekommen, wo welche Sehenswürdigkeit liegt. Bangkok ist riesig und man kann sich die Füße wundlaufen.

Alex schwört ja auf Maverick. Das ist eine kostenlose GPS-App für Android, die in der Bezahl-Version auch Offlinekarten hat. Das heißt man lädt sich einfach die Kartenauschnitte im gewünschten Maßstab runter, wenn man WiFi hat und hat immer eine Karte parat. Wir haben alle für uns interessanten Ziele dort als Waypoints im Vorfeld eingetragen und konnten uns dann später wunderbar dorthin navigieren. Neben der Tatsache, dass man immer weiß, wo der Bus, das Flusstaxi, Tuk-Tuk gerade ist (nie mehr wieder Panik eine Haltestelle zu verpassen), kann man die Route, die man läuft, auch aufzeichnen.

TripAdvisor – Bangkok hat integrierte Offline-Karten (siehe unten).

Jürgen schwört auf koomot. Leider muss man, wenn man die Offline-Karten für die ganze Welt haben möchte, 29€ berappen. Aber es gibt öfters mal einen Rabatt und dann bekommt man sie schon für 19€, was dann ganz ok ist. Das Kartenmaterial ist sehr aktuell und kommt anscheinend von TomTom. Die App eignet sich hervorragend, um Wander- und Radtouren zu planen, aber auch um sich Vorort zu orientieren (Sehenswürdigkeiten, Restaurants, etc. sind ausgewiesen).

Apps

The Traveler

Damit habe ich unsere Ausflüge aufgezeichnet. Es hat eine sehr gute Export-Funktion für Google-Maps und man kann die Paths gleich bei Google+, FaceBook, etc. teilen. Die Fotos, Audios oder Notes, die man sich zu einem Path gemacht hat, sind wie ein kleines Reisetagebuch. Leider werden diese Inhalte (Texte und Bilder) nicht mitexportiert.

TripAdvisor -Bangkok

Zum Buchen und Sehenswürdigkeiten finden war es jetzt nicht so brauchbar, aber zum Restaurant finden ausgezeichnet, weil der aktuelle Standort mit einbezogen wird und man schnell sieht, in welche Richtung man suchen sollte. Manchmal macht es auch Sinn die Kritiken von Hotels zu lesen, bevor man sich dort einmietet.

WordPress

Damit sind alle unsere Reiseberichte erstellt und auf die Website hochgeladen worden. Arbeitet problemlos offline.

StuckOnEarth

Nur sinnvoll bei gutem WiFi. Auf Basis von GoogleMaps-Karten bekommt man zu einem gewünschten Gebiet tolle Fotos angezeigt, die dort aufgenommen wurden. Auf dieses Art und Weise findet man schnell wunderschöne Stellen oder man kann sich einen Eindruck verschaffen, ob sich die Mühe überhaupt lohnt dort hinzufahren.

Kindle

Für Android ganz gut brauchbar, wenn man Leseratte ist, neben der Tatsache, dass es bei Amanzon auch eine Menge kostenloser neuer Bücher gibt, also nicht nur die Klassiker.

Mantano

Sehr guter eBook-Reader der viele Formate, lesen kann und man kann auch wunderbar Notizen (auch handschriftlich) im Dokument machen. Kann auch PDF.

FoxIt PDF

Der wahrscheinlich beste PDF-Reader – klein und schnell, mit guter Notizfunktionalität. Damit haben wir die Lonely Planet Reiseführer unterwegs gelesen und uns interessante Sachen angestrichen. Auch auf dem Handy in dieser Funktion gut einsetzbar.

OneNote

Wunderbar, um eine Reise zu planen, da man einfach Internet-Content in die Notiz ziehen kann und auch gleich den Link mit reinkopiert bekommt. Die Notizbücher sind auf dem Desktop, Explorer oder mit der App bearbeitbar und in Register aufgeteilt, wo man dann sein Seiten ablegen kann.

Google weiß wo du warst!

Was wir erst im Nachhinein fest gestellt haben. All das, was die Traveler-App mühsam aufgezeichnet hat, macht Goohle sowieso, wenn man den Standort freigibt. Man kann sich sein Bewegungsprofil über einem Kalender anzeigen lassen und sieht wo man zu welcher Uhrzeit war. Der Intervall ist von 1-30 Tage anzeigbar. Erschreckend, aber manchmal auch praktisch.

Booking.com, Agoda.com, etc.

Zum Zimmerbuchen, aber besser übers Internet. Am besten ist aber immer noch, wenn man hingeht und sich die Zimmer anschaut, dann weiß man, was man für sein Geld bekommt.

Unterkünfte

Von 5-5000 € die Nacht kann man in Thailand problemlos unterkommen. Für jeden Geschmack und für jede Geldbörse ist was dabei. Selbst fesche Hotels z.B. im neuen Teil Bangkoks bekommt man günstig, nur ist das halt nicht die Gegend, wo es uns gefällt. Das Problem ist eher die große Auswahl. Wenn man sich mal die Sehenswürdigkeiten von Bangkok auf einer Karte markiert und man davon ausgeht, dass man irgendwo in der Nähe wohnen möchte, schränkt sich das Gebiet schon auf Chinatown und Banglamphu ein. Chinatown eignet sich gut, wenn man es bunt und quirlig mag und man später mit dem Zug weiterreisen will. Banglamphu liegt nahe des Chao Phrayas (Flusstaxi) und dort ist auch die Khao San Road mit zahlreichen Shoppinggelegenheiten und vielen Bars und Restaurants. Etwas Abseits der Khao San gibt es kleine Straßen, die verkehrsberuhigt sind und auch sonst ruhige Etablissements beherbergen. Mit 700-1000Baht sollte man auf jeden Fall rechnen, eher mehr. Es empfiehlt sich auch für den Anfang ein Zimmer mit AirCon, zumindest im August/September, denn das schwüle Wetter und die Hitze können gerade nachts schlafraubend sein.
Bis Hua Hin kann man AirCon noch ganz gut vertragen, danach reicht ein Zimmer mit Fan (Ventilator) – uns zumindest. Auch weiter im Norden ist es erträglicher. Wir legen immer Wert auf ein eigenes Bad, wer das nicht braucht ist schon viel billiger unterwegs. Das Schöne ist ja, dass man im Ernstfall immer was findet und man vielleicht mal mehr in die Tasche greifen muss, aber billiger als eine Pension in Deutschland ist es dann immer noch.

Keine Ahnung, wie es in der Hauptsaison ist, da wir bisher immer nur im Februar, August, oder September hier waren, aber vorausbuchen muss man jetzt nicht unbedingt und Bilder sind geduldig. Was man im Internet sieht muss nicht der aktuelle Stand sein.
Außerhalb von Bangkok zahlten wir für ein Doppel- oder Triple-Zimmer ca. 650 Baht, man würde aber auch für 300-400 Baht was Schönes finden, aber wir mussten ein bisschen darauf achten, dass auch die Kids auf ihre Kosten kamen.

Transportmittel

In Bangkok

Taxi vom Flughafen zur Khao san Road ca. 325 Baht inkl. Maut, siehe unsere Ankunft in Bangkok.

Ansonsten ist Taxifahren extrem günstig, man darf aber nie auf einen Fixpreis eingehen, sondern muss darauf bestehen, dass sie den Taxameter einschalten. Grundpreis sind 35 Baht und für 120 Baht kommt man schon durch die Viertel Stadt, gekühlt, aber nicht immer staufrei.

Bus ist heiß und stickig dafür sehr günstig.

U-Bahn und Skytrain, eisgekühlt und je nach Entfernung 15-40 Baht. Hier ein Plan. Der AirportLink geht auch bis zum Flughafen raus! Schnellste Alternative.

Unsere Favorit ist der Chayo Phraya Express. Schön luftig auf dem Fluss für 15 Baht.

Mit dem Motorradtaxi kann man schnell und günstig auch mal längere Strecken durch die Stadt düsen, wenn man es eilig hat und nicht im Stau stehen möchte. Ist aber nicht für jedermanns/-fraus Blutdruck was. Manchmal gibt es auch einen „Helm“, aber viel zur Sicherheit trägt er nicht bei.

Eine Tuk-Tuk-Fahrt muss man mindestens gemacht haben. Staus interessieren nicht so, da einfach eine nicht vorhanden Spur genommen wird. Sehr smoghaltiges Erlebnis und man sollte niemals in der Nähe einer Touri-Attraktion eine Tuk-Tuk suchen. Nur zähe Verhandeln, teilweise auf ein Viertel des Preises sind notwendig. Aber Vorsicht, wenn ihr für 40 Baht es angeboten bekommt, dann landet ihr bestimmt in einer Manufaktur, Diamantengeschäft oder Ähnlichem.

Links zu allen Transportmitteln in Bangkok.

Rest von Thailand

Inlandsflüge

Sind recht günstig und schon zwische 1000-2000 Baht zu haben.
Nokair
Orient Thai Airlines

Für große Strecken eignet sich auch der Zug wunderbar, da es Wagons gibt, die abends zu Schlafstätten umgebaut werden. Leider sind sie etwas kurz bemessen, mit 1,95m passt man nicht wirklich gut rein. Dafür ist es recht günstig, wobei der Preis mit den Ansprüchen steigt. Preise und Fahrplan.

Bus

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Thailand ein sehr gut funktionierendes Busnetz. Vom kleinen Klapperbus bis zum bequem ausgestatteten VIP Bus ist alles vertreten. Manche Strecken werden von mehreren Busgesellschaften bedient, so dass man eine gute Auswahl hat. Die Preise sind unschlagbar günstig (z.B. 110 Baht von Bangkok nach Kanchanaburi oder 460 Baht im VIP-Bus von Hua Hin nach Ranong inkl. Essen und Getränke).

Einziger Nachteil man muss das oder die Busterminals erstmal finden. Manchmal liegen sie über die Stadt verstreut, manchmal aber auch etwas außerhalb hier findet Ihr z.B. die Busterminals für Intercity-Busse.

Mini-Van

In den meisten Städten gibt es neben dem Bus auch noch den Mini-Van, um in die nächste Stadt zu kommen. Dabei können die Strecken durchaus aus mal länger sein. Die Khao San Road ist voll mit Angeboten und auch sonst bieten die Guesthouses oft die Möglichkeit gleich vor Ort einen Mini-Van-Ticket zu kaufen. Hat den Vorteil, dass man meistens direkt vor dem Guesthouse abgeholt wird. Aber es gibt auch Mini-Vans, die in den Busterminals oder in deren Nähe abfahren. Die Fahrten sind meist ein wenig teurer, als das Busticket, aber dafür sind sie auf manchen Strecken schneller als die Busse. Es werden auch Strecken bedient, die für einen Bus nicht so lukrativ sind, da meist nur 10 Leute reinpassen und wenn der Van voll ist fährt er.

Sammeltaxi

In vielen Städten gibt es auch Sammeltaxen, das sind meist umgebaute Pickups, mit einer Sitzbanken auf der Fahrer- und Beifahrerseite. 10 Leute passen locker rein und kann schnell ein und aussteigen. Das Sammeltaxi fährt auf einer festen Route oder man kann sie auch chartern. Ist auf jeden Fall eine luftige Alternative.

Motorrad

Die Motorbikes – bei uns würde man Motorroller dazusagen – gibt es an jeder Ecke zu leihen. Pro Tag ist man mit ca. 200 Baht dabei und kann nähere Ziele bequem damit erreichen. Wenn man sich erstmal an den links Verkehr gewöhnt hat und beim Abbiegen nicht immer auf der falschen Straßenseite rauskommt, ist es eine wunderbare Alternative das Land kennenzulernen. Wenn man sich damit abgefunden hat, dass größere Fahrzeuge immer Vorfahrt haben und man selbst nicht wie ein Wahnsinniger rast, kommt man bestimmt auch sicher ans Ziel.

Leider gibt es auf den Inseln viele, die mit den Straßenbelägen dort nicht zurecht kommen (manchmal sandig oder Schotterpiste) oder sich einfach nur überschätzen. Das Ergebnis brauch ich wohl nicht zu schildern.

Etikette

Da Thailand überwiegend buddhistisch geprägt ist und sie eine konstitutionelle Monarchie haben, sollte man auch die Befindlichkeiten der Bevölkerung achten, auch wenn sie uns vielleicht fremd erscheinen mag. Aber man reist ja, um andere Menschen und Kulturen kennenzulernen, deshalb sollte man folgendes beachten:

  • Kritik am Königshaus verletzt den Nationalstolz und kann einem teuer zu stehen kommen.
  • Ein absolutes No-Go ist es in Asien die Essstäbchen in den Reis zu stecken. Das sieht aus wie Räucherstäbchen, die am Altar zum Gedenken an die Toten angezündet werden. Gegessen wird in Thailand aber überwiegend mit Löffel und Gabel, wobei der Löffel in der rechten Hand ist und von dem aus auch gegessen wird. Die Gabel sollte nicht in den Mund genommen werden, da sie links ist und die linke Hand als unrein gilt.
  • Bevor man einen Tempel betritt, sind die Schuhe auszuziehen, man sollte nicht auf die Türschwelle treten und am Wichtigsten ist angemessene Kleidung, also kein freies Knie oder Schulter. Für Frauen eignet sich ein Sarong, also ein großes Tuch, das multifunktional ist und bei Männern ist eine Hose, wo man die Beine anzippen kann recht praktisch. Im Allgemeinen sind die Thais aber sehr umsichtig mit Ausländern.
  • Da Füsse als unrein gelten, sollte man nie auf etwas oder auf Personen damit zeigen, das gilt besonders im Tempel, wo sie im Kniesitz nach hinten zeigen.
  • Das bei uns so beliebte streicheln des Kopfes gilt in Thailand als unschicklich, weil es der Sitz des Selbst ist.
  • Frauen dürfen z.B. auch keine Mönche berühren und Knutschen in der Öffentlichkeit ist eigentlich tabu.
  • Da unsere Sprache eher hart und laut klingt, fährt man gut damit etwas leiser zu sprechen, da eine laute angehobene Stimme in Thailand als emotional erregt gilt und man klingt, als hätte man die Beherrschung verloren, was einem Gesichtsverlust gleich kommt, was so ziemlich das Schlimmste ist, was einem passieren kann.

Im Allgemeinen sind die Thais Ausländern gegenüber sehr relaxt und verzeihen auch Fauxpas. Wenn man einfach auf seine innere Stimme hört uns sich einfach ein wenig zurücknimmt, kann man einen sehr entspannten Urlaub verleben, ohne dass man sich groß verstellen muss.

Kosten

Was Übernachtung und Reisen betrifft, wurde ja schon oben genug geschrieben. Das die Reisekasse besonders erfreut sind die Preise für Essen und Getränke. Wenn man an einem Essstand isst, wird man für 40 – 60 Baht satt. In Restaurants ist der Durchschnittspreis so bei 130 Baht, was dann schon ein Gericht ist mit Fleischeinlage. Reine Reis und Nudelgerichte rangieren so um die 60-80 Baht. Wenn Thais essen gehen, dann bestellen sie immer ein bis zwei Gerichte mehr, als Personen am Tisch sitzen und alles wird geteilt. Wir finden das Klasse, weil man so die Möglichkeit hat viele verschiedenen Sachen ausprobieren zu können, in Restaurants, die weitestgehend von Ausländern besucht werden, irritiert man damit aber den Kellner, weil die ja wissen, dass Europäer immer ihren eigenen Teller wünschen.

Wenn man schon mal in einer Ecke der Welt ist, wo es unterwasser ebenso schön ist, dann kann man auch gleich einen Tauchkurs machen. Auf Ko Tao und KoPha-Ngan kostet ein PADI Open Water Diver, der in der Regel über 4 Tage geht, zwischen 9.000-11.000 Baht. Man sollte sich aber im Vorfeld schon mal darüber Gedanken machen, ob man die Voraussetzungen dafür besitzt und die Theorie als eLearning schon zu Hause absolvieren, das macht das Taucherlebnis dann weniger stressig und man kann sich ganz aufs Tauchen konzentrieren.

Einkaufen

In Thailand kann man super günstig Klamotten kaufen. Wenn man aber tatsächlich Markenkleidung sucht, die nicht gefakt ist, dann muss man fast so tief in die Tasche greifen, wie in Deutschland. Es sei denn, die Kleider sind gerade runtergesetzt. Natürlich kann man sich auch einen Anzug mit Hemden schneidern lassen, aber dazu haben wir noch nie das Verlangen gespürt und man hat es bis zum Rest der Reise an der Backe, es sei denn, man holt es erst kurz vor Abflug ab.

Ein T-Shirt oder Polohemd liegt zwischen 100 und 300 Baht (Verhandlungssache), wo bei Polos natürlich teurer sind. Die Qualität ist in der Regel viel besser als die T-Shirts, die es bei uns im Discounter gibt und die T-Shirt-Aufdrucke sind teilweise recht witzig.

Rucksäcke sind nicht wirklich billig in Thailand, schon gar nicht, wenn sie echt sind.

Kinderkleidung ist eher schwer zu bekommen, da das Sortiment meist für Erwachsene gedacht ist. Auch die Größen fallen kleiner aus als bei uns, große Menschen tun sich extrem schwer was zu finden, da XXL meist zu kurz ist, dafür manchmal sehr breit.

Ansonsten gibt es die üblichen Touri-Sachen, wie überall in Asien: Sarongs, Ess- und Räucherstäbchen, Billigschuhe, Sonnenbrillen, etc.

Khao San Road

In der Backpacker-Szene ist die Khao San Road der Mittelpunkt von Bangkok und Dreh- und Angelpunkt, um das Land zu bereisen (es geht natürlich auch anders!). Hier kommt man für ein paar Nächte unter, kann Shoppen und Ausgehen. Das alles dehnt sich auch auf  die Parallelstraßen aus. Ruhiger wird es dann in den verkehrsberuhigten Seitenstraßen zum Fluss hin, wo es viele chillige Restaurants gibt und auch ruhige Hotels.

Die Preise liegen für Klamotten und Übernachtung unter denen der Silom Road (Hartschalenkoffer-Viertel), aber lange noch nicht wirklich günstig.

Shopping Center

In der Rama I Road liegen nach einander aufgereiht das Siam Discovery Center, Siam Center, Siam Paragon und Central World Plaza und an der Kreuzung zur Phayathai Road liegt das MBK (war einst das größte Kaufhaus in Asien).

Im MBK bekommt man genau die gleichen Sachen, wie in der Khao San Road, nur um ein Drittel billiger. Es besteht aus vielen kleinen Shops und dem Tokyu (japanische Kaufhauskette).

Das Siam Discovery Center ist einer der ersten Kaufhäuser Bangkoks. Hier findet man schon etwas größere Geschäfte mit erschwinglichen Preisen, aber auch nicht das absolute Shopping-Highlight.

Das Siam Center wurde zusammen mit dem Siam Discovery gebaut, aber ist komplett neu renoviert worden. Es ist riesig und mit den verschiedenen optischen Installationen, ein Augenschmaus. Die Geschäfte sind hochpreisig, aber jedes ein Designer-Unikat. Alleine die Ideen die dort umgesetzt worden lohen einen Besuch, auch wenn man nichts kaufen möchte.

Absolutes Preis-Highend ist das Siam Paragon. Alle namhaften Modemarken sind hier vertreten, die auch in London, Paris und New York zu Hause sind. Im Siam Paragon gibt es noch das The Paragon, das vergleichbar ist mit einem Karstadt und normale Preise hat.

Zum Central World Plaza können wir nichts sagen, das haben wir nicht mehr geschafft.

Hier geht es zu unserer Thailand-Reise… und zu Bildern der Reise.

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4 Responses to Reisevorbereitungen

  1. Aras Orhon 8. Juli 2017 at 9:48 #

    Tolle Tipps, da steckt viel Arbeit drin. Ich überlege gerade, ob es vielleicht Sinn machen würde, anstelle oder zusätzlich zu den Preisen in Baht die Euro-Werte anzugeben.

    Vielleicht noch ein allgemeinerer Hinweis zu den Kreditkarten: gerade junge Backpacker tauschen meist nur soviel Devisen wie sie für 1 . 2 TAge brauchen. Bleiben damit im Kleinbereich, der bei einigen Kreditkarten nicht funktioniert (z.B. DKB hat eine Untergrenze für Abhebungen von 50 € eingeführt). Solche Limits kann man sich auf Antrag vor Beginn der Reise freischalten lassen, dann klappt es auch mit Minibeträgen.

    Gruss von WEG
    Christiane & Aras

    • AlexSefrin 19. Juli 2017 at 18:33 #

      Ich habe diesen kurzen Reiseführer komplett überarbeitet und ein 250 Seiten Buch DIY-Reisen Thailand daraus gemacht, was veröffentlicht wird, wenn wir aus Sulawesi zurück sind.
      Ich hatte auch hin und her überlegt, ob ich Euro dazuschreiben, habe aber im Verlauf des Schreibens gemerkt, dass der Europreis zu stark schwankt, der Bahtpreis aber über längere Zeiträume stabil bleibt.
      Kleine Beträge lohnen sich nur, wenn man keine Gebühren für die Anhebung zahlen muss. Das hat die DKB jetzt eingeführt.

  2. Laura 29. März 2016 at 10:43 #

    Eine sehr gute Auflistung an wichtigen Informationen, über die man sich vorab informieren sollte. Insbesondere auch der Hinweis auf eine Kreditkarte finde ich sehr wichtig, denn ohne diese kommt man mittlerweile auf Reisen gar nicht mehr zurecht. Das wird hier einigen sicherlich eine sehr große Hilfe sein.

  3. Horst & Feli 16. November 2014 at 16:55 #

    Jetzt habe ich gerade einmal Eure Reise (vorbereitungs-) Informationen gelesen: Toll, was Ihr da alles zusammengetragen habt! Ich kann mir gut vorstellen, dass jeder, der beabsichtigt nach Thailand oder ein ähnlich gelagertes Land zu reisen, Euch die Füße küssen müsste, auch wenn diese – nicht nur dort – als unrein gelten und es ja häufig auch sind.

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