Wiekäänmaaket

Langsam gewöhnt sich der Körper an die Temperaturen, trotzdem wäre uns kaltes Wasser zum Duschen echt lieber.

Heute ist die letzte Gelegenheit zum Weekend-Market zu fahren. Da er weit im Norden liegt, ist es etwas schwer für uns dort hin zu kommen. Wir versuchen erst einmal mit dem Boot so weit nördlich zu fahren, damit wir dann nur noch quer rüber (östlich) müssen. Vielleicht hätten wir doch eine Station früher vom Boot hüpften sollen, aber dann hätten wir diese große, moderne Tempelanlage nie zu Gesicht bekommen, die direkt an der Anlegestelle liegt. Etwas, was wir hinter den runtergekommenen Häusern und Fabriken wirklich nicht vermutet hätten.

Bangkok

Weekend-Market

Der Taxifahrer, den wir angehalten haben, konnte weder Karte lesen, noch Englisch verstehen. Unsere Aussprache war wohl auch nicht ganz richtig. Ganz verzweifelt rief er jemanden an, der Englisch konnte, woraufhin der Fahrer dann ganz verständnisvoll Wiekäänmaaket wiederholte – hatten wir das nicht gerade gesagt?!

Bangkok scheint ziemlich viele Baustellen im Augenblick zu haben. Überall werden alte marode Betongebäude abgerissen und das Skytrain-Netz wird erweitert. Auch der Chatuchak-Markt ist davon betroffen. Gleich am Anfang sind wir über eine Mini-Galerie gestolpert mit absolut genialen Metallarbeiten, die ein Blatt filigran darstellten. Eigentlich nicht teuer für 9000 Baht, aber door-to-door-shipping würde 19000 Baht kosten. Wir müssen mal die Bestimmungen von Qatar Airways checken, wir haben 150kg Gepäck plus Handgepäck frei. Daran wird es nicht scheitern, aber an den Maßen und ob wir gewillt sind, das Teil mit uns zu schleppen.

Bangkok

Bangkok Weekendmarket

Der Market ist einfach kurios, eng und stickig und es gibt so ziemlich alles zu kaufen, was das thailändische Herz begehrt. Junge Hunde, Katzen und viele andere exotische Vierbeiner und Vielflossler, aber auch Mehrbeiner fürs Terrarium oder den Magen. Geflügel, von gerade geschlüpften Papageien angefangen bis hin zu jungen Geiern. Auf jeden Fall ist der Markt ein toller Irrgarten und es ist gar nicht so einfach wieder den Ausgang zu finden.

Metro

Eigentlich wären wir gerne mit dem Skytrain gefahren, denn da hat man einen guten Überblick auf die Stadt, aber die U-Bahn geht von Mo Chit direkt zum Hua Lumphon-Bahnhof. So viel Moderne und Größe hätten wir jetzt nicht erwartet und schon gar nicht so ein Kälte!

Bangkok Metro

Nach 20min waren wir steif gefroren und um so schlimmer war die schwüle Luft, als wir am Bahnhof wieder die Oberfläche erreichten. Da wir uns hier nur über Tage auskennen, haben wir versucht die Straße zu überqueren, was an glatten Selbstmord grenzt, wie wir feststellen mussten. Rund um den Bahnhof sind zur Zeit auch jede Menge Baustellen, dennoch hatten wir schnell die richtige Straße gefunden, was in Chinatown nicht selbstverständlich ist.

Chinatown

Bangkok Chinatown

Leider war es gerade 17 Uhr und so durften wir den Wat Traimit und seinen massiv goldenen Buddha nicht mehr besuchen.

Chinatown, Bangkok

Auf der Suche nach dem Pier sind wir Seitengässchen langgelaufen, da möchten wir nachts lieber nicht durchwandern. Die Leuten waren aber alle hilfsbereit und bemüht uns den Weg zu weisen. Chinatown ist sowieso eine Welt für sich und unterscheidet sich vom restlichen Teil von Bangkok gewaltig. Nicht nur, dass hier chinesische Schriftzeichen vorherrschen, man findet auch eine ganz andere Art von Geschäften. Ecken, wo fein säuberlich Motorschrott aufgetürmt ist, Feuerwerkskörper, exotische Apotheken und vieles mehr.

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok
Den Pier zum Flusstaxi erreichte man nur, in dem man durch irgendwelche Gebäude der Marine ging. Wir wären da nie reingegangen, wenn uns nicht der Wächter hineingewunken hätte. Mit dem Boot sind wir in unser Viertel zurückgefahren. Nachdem Abendessen sind wir noch in eine echt chillige Bar gegangen. So lässt es sich aushalten.

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar