Um Alex Knie die steilen Treppenstufen runter zur Ostrauer Mühle zu ersparen, nehmen wir den Bus an den Bad Schandauer Elbkai. Hier fahren wir später mit dem Aufzug nach oben, um die ersten Felsen zu überwinden. Um wieder auf den Malerweg zu kommen folgen wir dem Grünen Punkt. Wahrscheinlich haben wir uns dadurch ein echtes Eigentor geschossen. Da ging es dann erst mal steil runter in den Zahnsgrund, um dann anschließend wieder hochzugehen, aber schön war‘s trotzdem.

Bad Schandau

Zahnsgrund

Zahnsgrund

Um auf den Gratweg zu kommen, muss man ein paar Leitern überwinden. Das wäre wirklich der einzige Grund, warum die Tour als schwer eingestuft wird. Die Schrammsteine bieten wirklich eine bizarre und grandiose Aussicht ins Elbtal und zu den Affensteinen. Mit 426m sind sie fast genauso hoch wie die Affensteine, zu denen wir auch noch unterwegs sind.

Schrammsteine

Schrammsteine

Schrammsteine

Schrammsteine

Schrammsteine

Zwischendurch gibt es dann wieder Abstiege ins Tal, wildromantisch über Stege, Treppen, Leitern und in den Fels gehauene Stufen. Zum Glück schützen die Felsen vor der dem Wind, sonst hätte es wirklich die gefühlten -7C und wir wollen nicht meckern, denn der Regen ist auch ausgeblieben.

Schrammsteine

Schrammsteine

Schrammsteine

Schrammsteine

Schrammsteine

Um nicht das Stück vom Beutenfall bis zum Lichtenhainer Wasserfall an der Straße lang laufen zu müssen, biegen wir kurz oberhalb des Flusses ab, um auf diesem Weg zum Kuhstall zu gelangen. Wie immer führen uns ein paar Leitern und Treppen ans Ziel. Ein riesiger Tunnel im Felsen führt zu einem Balkon, von dem man weit über den Felsenwald schauen kann. Für Verpflegung ist gesorgt, aber man kann sie nur in einer zugigen Baude, eingerichtet aus Originalteilen aus dem DDR-Bestand, zu sich nehmen.

Affensteine

Kuhstall

Kuhstall

Kuhstall

Kuhstall

Der Abstieg zur Felsenmühle war nicht weiter dramatisch, nur leider sollte die erst um 17 Uhr aufmachen. Über eine Stunde im einsetzenden Regen warten, mussten wir zum Glück nicht, weil uns der Wirt doch noch entdeckte, aber unser Gepäck war leider auch noch nicht da! Irgendwann kamen dann doch die Koffer, weil der wirklich sehr nette Wirt sich drum gekümmert hat. Das Essen ist auch empfehlenswert, besonders gewürzt mit den sächsischen Kommentaren des Besitzers. An diesen Abend holten wir uns unseren 4. Stempel und feierten Halbzeit, bis kurz vor 21 Uhr. Wie jeden Abend waren wir die Letzten in der Kneipe.