Und die ersten beim Frühstück. Auf dem Weg zur Neumannmühle kamen wir an den Zerstörungen des Hochwassers vom August 2010 vorbei, die unserem Wirt 7 Wochen Umsatzausfall beschert hatten. Offensichtlich wissen die meisten immer noch nicht, ob man nun hier wandern kann oder nicht. Wie gut, dass wir uns damit vorher nicht allzu sehr beschäftigt hatten Smiley. Von der Neumannmühle nehmen wir eine Abkürzung zum Zeughaus, das spart uns zwei kniestrapazierende Abstiege. Noch vor Öffnung des Zeughauses sind wir da, bekommen aber trotzdem unseren 5. Stempel.

Neumannmühle

Kirnitzschtal

Kirnitzschtal

Jetzt geht’s aber bergan … steil und lang. Doch die Goldsteinaussicht entschädigt für alle Mühe. Toller Blick auf die Berge und das Tal, in dem noch Reste der Wolken hängen. Bis zum Großen Winterberg 556m war es dann doch noch eine Ecke zu Laufen, aber vergleichsweise harmlose Steigungen.

Goldsteinaussicht

Goldsteinaussicht

Goldsteinaussicht

Goldsteinaussicht

Goldsteinaussicht

Großer Winterberg

Nach kurzer Stärkung mussten wir nun runter zur Elbe, über tausende von Holz- und Steintreppenstufen. 440 Höhenmeter haben Alex Knie den Rest gegeben, da half nur eine weitere Einkehr in Schmilka, bevor wir über den Fluss übersetzten. Die 5. Etappe war vollbracht, äußerlich waren die Jacken wohl genauso nass wie drin.

Großer Winterberg

Großer Winterberg

Großer Winterberg

Schmilka

Schrammsteine

Auf der anderen Elbseite setzen wir unseren Weg (ausnahmsweise) mal mit einem steilen Anstieg über Treppenstufen fort. Das Wetter schwankt zwischen blauem Himmel und drohendem Unwetter, aber immerhin regnet es nicht oder kaum. Zwischendurch können wir sogar die sonnenbestrahlten Schrammsteine bewundern, ein toller Blick.

Schmilka

Wolfsberg

Der letzte Berg (Wolfsberg) entpuppt sich mehr als Hügel, bevor wir den langen Abstieg Richtung Krippen beginnen. Am Ende reicht es dann wirklich für heute. Um kurz nach 17 Uhr kommen wir im Hotel Erbgericht an. Diesmal ist auch unser Gepäck schon da (gerade gekommen). Sehr erfreut erfahren wir, dass die Sauna bereits auf uns wartet, und so entspannen wir bei zwei Saunagängen im Kellergewölbe, bevor wir zum Essen das Hotelrestaurant aufsuchen und uns anschließend noch im Gewölbekeller ein Bierchen genehmigen.