Nach einer diesmal eher zu kurzen Nacht und einem guten Frühstück beginnen wir unsere Tour, zunächst mal mit dem Anstieg zum Malerweg. Aua, heute merken wir unsere Muskeln aber, wir kommen kaum in die Gänge. Und das heute, wo besonders viele Anstiege anstehen. Durch gut durchweichten Boden ging es durch den Wald dem Papststein entgegen.

Papststein

Papststein

Zum Warmwerden ging es mal wieder viele Stufen hoch, die Aussicht entschädigt dann doch immer wieder. Und wie soll es anders sein, auf der anderen Seite ging es wieder steil runter, um dann gleich wieder auf den Gorisch hochzugehen. Auch hier wieder eine tolle Aussicht, unter anderem auf den Papststein 🙂 Nach dem Abstieg zum Kurort Gohrisch haben wir die 6. Etappe beendet; unsere Tour geht aber noch ein bisschen. Am Feldrain entlang nähern wir uns dem Pfaffenstein.

Gohrisch

Gohrisch

Gohrisch

Pfaffenstein

Ein bezeichnendes Schild: rechts bequemer Aufstieg, links Nadelöhr und natürlich Malerweg. Steile Stufen und Leitern führen durch das besagte Nadelöhr zum Gipfel. Heute haben wir mit dem Wetter richtig Glück, auf jedem Gipfel scheint die Sonne, und auch sonst ist es recht schön, vor allem ohne Regen. In der Berggaststätte holen wir uns den 7. Stempel und machen erst mal eine Kaffeepause. Jürgen steigt auch noch auf den Aussichtsturm und kann es sich auch nicht verkneifen, anschließend noch einen Abstecher zur Barabarine zu machen, einer freistehenden spitzen Felsnadel.

Pfaffenstein

Pfaffenstein

Pfaffenstein

Barbarine

Barbarine

Barbarine

Von einer Höhlentour sehen wir dann doch ab, nachdem die Leute, die aus dem Schlund empor kriechen ziemlich nass und verdreckt sind – wir haben ja noch einiges vor uns liegen – vor allem den Abstieg. Weiter geht es zum Quirl, nur dieses Mal nicht oben drüber, dafür auf hohem Niveau fast komplett außen herum, bis wir dann doch noch fast oben angekommen sind. Wäre ja auch der erste Berg, den wir ausgelassen hätten. Anschließend folgt ein ewig langer knieschädigender Abstieg nach Pfaffendorf, was dann fast nahtlos in Königsstein übergeht.

Barbarine

Quirl

Königstein

Königstein

Ok, zugegeben, dort wollten wir pfuschen. Alex Knie wollte einfach nicht mehr den steilen Berg zur Festung Königstein rauf. Aber der Touri-Bus fuhr nicht mehr und der normale Bus erst in einer Stunde und Taxen gibt es hier keine! Also sind wir zu 50% fluchend doch noch den Berg raufgeklettert. Um 18:00 Uhr war dann das Hotel erreicht, nach 9 Stunden wandern und x Höhenmetern. Ein Zimmer mit Fußbrettbett konnten wir dann noch problemlos gegen die Hochzeitsuite umtauschen.