Malerweg - Gorisch

Der fünfte Tag des Malerwegs startete in Krippen und ging bis zur Festung Königstein. Von Mitte Etappe 6 bis Mitte 7 mit rund 25 km. Gohrisch, Papststein und Pfaffenstein und Barbarine sind nur ein paar der Highlights auf der Strecke.

Durch den Wald zum Papststein

Nach einer diesmal eher zu kurzen Nacht und einem guten Frühstück begannen wir unsere Tour, zunächst mal mit dem Anstieg zum Malerweg. Aua, heute merkten wir unsere Muskeln aber, wir kamen kaum in die Gänge. Und das an einem Tag, wo besonders viele Anstiege anstanden.

Auf gut durchweichten Boden ging es durch den Wald dem Papststein entgegen. Zum Warmwerden ging es mal wieder viele Stufen hoch. Die Aussicht vom Papststein entschädigte dann doch, für die Mühen.

Papststein
Papststein

Hoch auf den Gohrisch

Und wie sollte es anders sein, auf der anderen Seite des Papststeins ging es wieder steil runter, um dann gleich wieder auf den Gohrisch hochzugehen. Er wird auch Gohrischstein genannt und bot eine tolle Aussicht, unter anderem auf den Papststein.

Nach dem Abstieg zum Kurort Gohrisch hatten wir die 6. Etappe beendet. Unsere Tour ging aber noch ein bisschen weiter und am Feldrain entlang näherten wir uns dem Pfaffenstein.

Gohrisch
Gohrisch
Gohrisch
Pfaffenstein

Durch das Nadelöhr auf den Pfaffenstein

Ein bezeichnendes Schild: rechts bequemer Aufstieg, links Nadelöhr und natürlich Malerweg. Steile Stufen und Leitern führten durch das besagte Nadelöhr zum Gipfel des Pfaffensteins. An diesem Tag hatten wir mit dem Wetter richtig Glück, denn auf jedem Gipfel schien die Sonne, und auch sonst war es recht schön, vor allem ohne Regen. 

Pfaffenstein
Pfaffenstein
Pfaffenstein

Abstecher zur Barbarine

In der Berggaststätte Pfaffenstein holen wir uns den 7. Stempel und machen erst mal eine Kaffeepause. Jürgen stieg auch noch auf den Aussichtsturm und konnte es sich auch nicht verkneifen, anschließend noch einen Abstecher zur Barabarine zu machen, einer freistehenden spitzen Felsnadel.

Barbarine
Barbarine
Barbarine

Keine Höhlentour am Pfaffenstein

Am Pfaffenstein ist es auch möglich eine Höhlenwanderung zu machen. Das hätte uns schon gereizt, wir sahen aber von einer Tour dann doch ab, nachdem die Leute, die aus dem Schlund empor krochen kamen, ziemlich nass und verdreckt waren. Wir hatten ja noch einiges vor uns liegen – vor allem den Abstieg.

Weiter ging es zum Quirl, nur dieses Mal nicht oben drüber, dafür auf hohem Niveau fast komplett um den Berg herum. Letztendlich waren wir dann doch noch fast oben angekommen. Wäre ja auch der erste Berg, den wir ausgelassen hätten.

Anschließend folgte ein ewig langer knieschädigender Abstieg nach Pfaffendorf, was dann fast nahtlos in Königsstein überging.

Barbarine
Quirl
Königstein
Königstein

Ok, zugegeben, dort wollten wir pfuschen. Mein Knie wollte einfach nicht mehr den steilen Berg zur Festung Königstein rauf. Aber der Touri-Bus fuhr nicht mehr und der normale Bus erst in einer Stunde und Taxen gabt es hier keine! Also sind wir zu 50% fluchend doch noch den Berg raufgeklettert.

Um 18:00 Uhr erreichten wir das Hotel, nach 9 Stunden wandern und x Höhenmetern. Ein Zimmer mit Fußbrettbett konnten wir dann noch problemlos gegen die Hochzeitsuite umtauschen.