Pont Aven

Wenn wir schon mal hier sind, dann darf natürlich ein Besuch in unserer Partnerstadt nicht fehlen. Somit starteten wir am Sonntag in Richtung Pont-Aven.

Da das Meerwasser viele, viele Kilometer ins Inland fließt, ist die Aven im letzten Teil bei Flut noch gut befahrbar und Pont-Aven ein netter kleiner Segelschiffhafen. Mit ein paar verrotteten, aber malerischen Schiffswracks am Ufer und vielen Mühlrädern und ebenso vielen Brückchen, die die vielen Flussläufe verbinden. Was sofort auffällt, sind die unzähligen Galerien mit unterschiedlichsten Stilrichtungen von gruselig bis kitschig.

Pont Aven

Wir entschieden uns für eine kleine Wanderung entlang  des Flußes, der sehr bald nur noch knietief war und durch einen zauberhaften Wald führte, der nicht umsonst Bis d’amour heißt. Die ausgeschilderte Fischfarm war vertrocknet und die Mühlen konnten wir nicht finden, aber schön war’s trotzdem.

Auf dem Weg nach Moëlan-sur-Mer kommt man noch mal an so einem Flusslauf vorbei, der ewigweit inlandig geflutet wird mit Salzwasser. Im Augenblick war er aber ziemlich abgeebbt.

Moëlan-sur-Mer

Sonntags ist hier echt der Hund begraben, aber man sieht, dass die Kernstadt größer als Lindenfels ist und mehr Geschäfte hat. Auch wenn hier auch schon das ein oder andere dicht gemacht hat. Etwas Außerhalb gibt es eine sehr alte Kirche aus dem 16. Jhd. Und, nach dem man hier nirgendwo am Stadtrand die Verschwisterungsschilder entdecken konnte, ein riesiger, gerade neu angelegter place paysan Lindenfels. Dagegen kann unser Moëlan-Platz nicht anstinken. Die Kirche ist schon sehenswert, das Dach wird hier auch von den üblichen Holzgestühl gehalten und ist hübsch geschnitzt. Eine nah gelegene Quelle sprudelte in ein Jahrhunderte altes Becken.

Moëlan-sur-Mer

Moëlan-sur-Mer