Der nächste Tuk-Tukfahrer zurück zur Khao San Road fuhr Schlangenlinien und ließ sein Gefährt hüpfen, um die Kinder zu belustigen. In der Nebenstraße fanden wir wieder ein chilliges Lokal – my Darling, mit einem sehr seltsam aussehenden Teufelsbuddha.

Thailand 2014 Asien Bangkok Essen KhaoSan

 

Rechnungsbetrug

Das Essen war jetzt nicht so der Burner und als es ans Bezahlen ging, stand der Kellner schon kurze Zeit, nachdem er uns die Rechnung ausgehändigt hatte, da und wollte das Geld. Jürgen bemerkte aber sofort, dass die Rechnung nicht stimmte. Es war ein Bon von einem elektronischen Taschenrechner, alle Positionen waren korrekt auf dem Bon, nur die Endsumme war falsch. Der Kellner kam schon wieder und drängte uns, zu bezahlen. Nachdem wir per Handy addiert hatten und ihm die um 220 Baht geringere Summe unter die Nase gehalten hatten, kam er ganz schnell mit einer korrigierten Rechnung zurück und war wahrscheinlich froh, dass wir nicht die Polizei geholt hatten. Wie schön, wenn man jemanden dabei hat, der schnell überschlagen kann und die Tricks kennt.

Dieser – wir nennen ihn mal Bill-Scam- ist besonders fies und wir möchten nicht wissen, wie viele Leute mit dieser Masche jeden Abend dort abgezockt werden. Eigentlich ist es ganz einfach: Man tippt den Betrag ein, um den man betrügen will und macht solange ein Linefeed, bis es aussieht, als würde jetzt ein neuer Bon starten. Der Scam-Betrag wird jetzt abgerissen und alle Positionen eingetippt, dann die Summe berechnet und fertig ist der gefakte Beleg. Wenn jemand ausreichend viele Positionen bestellt hat, fällt das nicht weiter auf. Schon wieder was gelernt!

Khao San, Bangkok