Wat Traimit, Chinatown, Bangkok

So richtig gut starteten wir nicht in den Tag. Alex hatte seit den frühen Morgenstunden Magenschmerzen und Jürgen startete mit einen ungesunden Wasser-Durchfall in den Tag. Nachdem Frühstück haben wir uns einfach nochmal bis 13 Uhr aus Ohr gehauen.

Auf Laufen hatte keiner so richtig Lust. Also Taxi angehalten, dass dann genau bis zur nächsten Tanke fuhr, um uns dann raus zu schmeißen,  weil wohl der Diesel gerade bei der Tanke ausgegangen war. Der nächste Versuch mit einem Tuk-Tuk war erfolgreich und der Fahrer lieferte uns beim in Chinatown und Wat Traimit ab.

Wat Traimit

Endlich konnten wir den massiv goldenen 3 m hohen und 5.5 t schweren glänzenden Buddha anschauen. Er wurde vor 40 Jahren per Zufall entdeckt, als bei Bauarbeiten etwas auf den Gipsbuddha fiel und unter der Hülle diese Kostbarkeit hervorbrachte. Schon beeindruckend, so viel Gold funkeln zu sehen.

Chinatown und Wat Traimit, Bangkok

Chinatown und Wat Traimit, Bangkok

Chinatown und Wat Traimit, Bangkok

Shopping-Scam

Anschließend wollten wir durch die Hauptstraße von Chinatown schlendern. Einen anscheinend sehr hilfsbereiter Mensch erzählte uns, dass erst um 18 Uhr die Geschäfte wieder aufmachen würden, weil heute ja die Königin Geburtstag hat. Weiter nördlich wäre aber ein schöner Markt und ein ganz tolles Geschäft, was aber offen hätte und blablabla. Wir bedankten uns und verzichteten auf das angebotene Tuk-Tuk und setzten unseren Spaziergang auf der Yaowarat fort.

Diese Art von Scam ist uns schon wohlbekannt: Angeblich ist was zu und ein gratis Tuk-Tuk bringt zu einem Shop, wo die Fahrer Tankgutscheine oder Kopfgeld bekommen, wenn sie Käufer abliefern. Im Geschäft gibt es dann irgendwelche super günstigen Angebote von Diamanten, Seide oder sonstwas, die sich im Nachhinein aber als Fake oder minderwertiges Produkt rausstellen.

Chinatown

Es hatten tatsächlich ein paar wenige Geschäfte geschlossen. Im Sampeng Lane Market scheint aber immer was los zu sein. In dem kleinen Gässchen, was parallel zur Yaowarat läuft, hatten alle Geschäfte offen. Hier gibt es echt alles zu kaufen, was man aus Plastik herstellen kann. Keine Ahnung, wer all diesen Plunder braucht! Die Läden sind alle zum Bersten gefüllt und einem gehen schier die Augen über, bei soviel Farbe und Kruscht.

Besonders stimmungsvoll sind aber die kleinen unscheinbaren Tempel, die man in Chinatown öfters mal findet. Der Duft der Räucherstäbchen ist allgegenwärtig und die ruhigen Tempel sind ein starker Kontrast zu dem bunten Chaos jenseits der Mauern.

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

Chinatown, Bangkok

In einer Mini-Shoppingmal, um die Ecke haben wir zur Abwechslung mal einen exzellenten Kaffee getrunken und konnten so unseren Weg zum Chao Phraya Express fortsetzen.

Geburtstag der Königin

Im Boot sahen wir schon die Regenfront auf uns zukommen. Gelblicher Himmel mit schwarzen Wolken bekleidete uns. Kaum waren wir in unser Viertel eingebogen, fing es an aus allen Kübeln zu schütten. Wir flüchteten uns in Wild Orchid, wo wir auch gleich zu Abend aßen. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei und das Geburtstags-Feuerwerk für die Queen begann. Unser Platz dafür war jetzt nicht genial, aber wir konnten einen kleinen Himmelsausschnitt sehen und parallel dazu im Fernseher die Live-Bilder bestaunen.

Chao Phraya, Bangkok