
So richtig gut starteten wir nicht in den Tag. Alex hatte seit den frühen Morgenstunden Magenschmerzen und Jürgen startete mit einen ungesunden Wasser-Durchfall in den Tag. Nachdem Frühstück haben wir uns einfach nochmal bis 13 Uhr aus Ohr gehauen.
Auf Laufen hatte keiner so richtig Lust. Also Taxi angehalten, dass dann genau bis zur nächsten Tanke fuhr, um uns dann raus zu schmeißen, weil wohl der Diesel gerade bei der Tanke ausgegangen war. Der nächste Versuch mit einem Tuk-Tuk war erfolgreich und der Fahrer lieferte uns beim in Chinatown und Wat Traimit ab.
Wat Traimit
Endlich konnten wir den massiv goldenen 3 m hohen und 5.5 t schweren glänzenden Buddha anschauen. Er wurde vor 40 Jahren per Zufall entdeckt, als bei Bauarbeiten etwas auf den Gipsbuddha fiel und unter der Hülle diese Kostbarkeit hervorbrachte. Schon beeindruckend, so viel Gold funkeln zu sehen.



Shopping-Scam
Anschließend wollten wir durch die Hauptstraße von Chinatown schlendern. Einen anscheinend sehr hilfsbereiter Mensch erzählte uns, dass erst um 18 Uhr die Geschäfte wieder aufmachen würden, weil heute ja die Königin Geburtstag hat. Weiter nördlich wäre aber ein schöner Markt und ein ganz tolles Geschäft, was aber offen hätte und blablabla. Wir bedankten uns und verzichteten auf das angebotene Tuk-Tuk und setzten unseren Spaziergang auf der Yaowarat fort.
Diese Art von Scam ist uns schon wohlbekannt: Angeblich ist was zu und ein gratis Tuk-Tuk bringt zu einem Shop, wo die Fahrer Tankgutscheine oder Kopfgeld bekommen, wenn sie Käufer abliefern. Im Geschäft gibt es dann irgendwelche super günstigen Angebote von Diamanten, Seide oder sonstwas, die sich im Nachhinein aber als Fake oder minderwertiges Produkt rausstellen.
Chinatown
Es hatten tatsächlich ein paar wenige Geschäfte geschlossen. Im Sampeng Lane Market scheint aber immer was los zu sein. In dem kleinen Gässchen, was parallel zur Yaowarat läuft, hatten alle Geschäfte offen. Hier gibt es echt alles zu kaufen, was man aus Plastik herstellen kann. Keine Ahnung, wer all diesen Plunder braucht! Die Läden sind alle zum Bersten gefüllt und einem gehen schier die Augen über, bei soviel Farbe und Kruscht.
Besonders stimmungsvoll sind aber die kleinen unscheinbaren Tempel, die man in Chinatown öfters mal findet. Der Duft der Räucherstäbchen ist allgegenwärtig und die ruhigen Tempel sind ein starker Kontrast zu dem bunten Chaos jenseits der Mauern.










In einer Mini-Shoppingmal, um die Ecke haben wir zur Abwechslung mal einen exzellenten Kaffee getrunken und konnten so unseren Weg zum Chao Phraya Express fortsetzen.
Geburtstag der Königin
Im Boot sahen wir schon die Regenfront auf uns zukommen. Gelblicher Himmel mit schwarzen Wolken bekleidete uns. Kaum waren wir in unser Viertel eingebogen, fing es an aus allen Kübeln zu schütten. Wir flüchteten uns in Wild Orchid, wo wir auch gleich zu Abend aßen. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei und das Geburtstags-Feuerwerk für die Queen begann. Unser Platz dafür war jetzt nicht genial, aber wir konnten einen kleinen Himmelsausschnitt sehen und parallel dazu im Fernseher die Live-Bilder bestaunen.

Liebe Alex,
ich bin ein absoluter Asienfan! Ich muss immer wieder nach Asien. Ja, und Thailand kann ich immer wieder hin. Schönen Einblick zeigst du uns hier über Chinatown. Diese Straßen, Märkte, überall riecht es nach Essen… Ich habe regelrecht Fernweh! Vielen Dank für diesen schönen Bericht, bei der ich in eine schöne Zeit zurück denke.
Liebe Grüße, Selda.
Liebe Selda,
uns geht es genauso! Uns zieht es auch immer wieder nach Asien und speziell nach Thailand sind wir immer wieder zurückgekehrt. Wir haben dort so viele schöne Landschaften gesehen und tolle Freunde unter anderen Travellern aber auch Thais gefunden.
Liebe Grüße
Alex
Hi Alex, ich frage mich wirklich, warum so ein kostbarer Buddha mal eingegipst wurde. Musste man den irgendwann einmal verstecken? Darüber hinaus ist Chinatown ja wirklich ein Eldorado an Fotomotiven. Sehr schön.
Viele Grüße
Bruno
Hallo Bruno,
man hatte irgendwann mal den 700 Jahre alten Buddha eingegipst, um seinen wahren Wert zu verschleiern. Als die Birmanen Thailand belagerten haben sie viele der Heiligtümer zerstört. Dieser Buddha war wohl zu unscheinbar, als dass man Notiz von ihm genommen hätte.
Liebe Grüße
Alex
Liebe Alex,
was für fantastische Bilder. 🙂 Chinatown ist doch irgendwie immer ein Ausflug in eine andere Kultur. Ich besuche es auch immer wieder gerne. Egal, ob in London, in Yokohama oder in New York. Offenbar ist es auch in Bangkok sehr sehenswert. 🙂
Ich danke dir für diese Einblicke. 🙂
Viele liebe Grüße
Kathi
Liebe Kathi!
Wir fühlen uns in Chinatown immer wohl. Gerade die Gerüche, die vielen bunten Schriftzeichen und das unaufhaltsame Gewusel ist klasse. Aber auch die kleinen Tempel mit den vielen Räuchstäbchen und ihrer ganz besondere Atmosphäre gefällt uns immer.
Liebe Grüße
Alex
Liebe Alex, wieder ein ganz wundervoller Bericht und vor allen die Bilder gefallen mir dieses Mal auch besonders gut. Tolle Eindrücke… ich war ja bisher erst einmal in Asien unterwegs. Mit schulpflichtiem Kind ist die Planung für solche Reisen ab und zu etwas schwieriger… 😉 Aber deine Berichte machen echt Lust auf mehr…
Viele Grüße
Tanja
Liebe Tanja,
wir sind auch mit drei Kids unterwegs und kennen die Problematik mit den Ferien. Gerade unsere Ferienzeit im Sommer entspricht in manchen Gegenden Thailands der Regenzeit. Aber in den meisten Teilen Thailands bleibt man von ausgiebigen Regenfällen verschont.
So konnten wir Bangkok mit nur einem kurzen Schauer genießen.
Liebe Grüße
Alex
Liebe Alex,
ein sehr schöner Beitrag mit wirklich eindrucksvollen Bildern. Ganz besonders hat mir natürlich der Buddha gefallen! Wie du weißt, waren wir noch nie in Asien, geschweige denn in Thailand. Wenn wir das aber eines Tages nachholen, weiß ich ja, wo ich die Thailand-Expertin finde. ;D
LG
Charnette
Liebe Charnette,
gerne kannst Du mich mit Fragen zu Thailand bombardieren, so solltest Du das starke Verlangen verspüren dorthin zu reisen. In der Zwischenzeit entführen wir Dich einfach nur imaginär in eine andere Welt.
Liebe Grüße
Alex