Death Railway, Kanchanaburi

Es ging die Straße ein Stück zurück und dann in Richtung Westen, wo wir bis nach Sai Yok fuhren. Wir wollten eigentlich Elefantenreiten und diese dann anschließend baden. Im Reisebüro hatten sie uns gesagt, dass es 600 Baht für die ganze Familie kosten würde, dort wollten sie aber pro Nase 800 Baht haben. Wir wollten die Tiere doch nicht kaufen! Außerdem war der Anblick ziemlich ernüchternd und sah uns nicht nach artgerechter Tierhaltung aus.

Krasae-Höhlen

Da wir schon mal in der Gegend waren, nötigten wir unseren Fahrer stattdessen zu den Krasae-Höhlen am Mae Nam Khwae Noi zu fahren. Wir wussten nicht wirklich, was wir da am Ende zu sehen bekommen würden, aber es konnte nur erbaulicher sein, als die traurigen Elefanten. Witzigerweise war es genau die Stelle, wo Alex vor Jahren mal vom Zug gehüpft war.

Eine Höhle mit Buddha, die damals den Gefangenen als Lager gedient hatte, die im 2. Weltkrieg die Death Railway gebaut hatten. Etwa 100.000 Menschen hatten sich zu Tode geschuftet, um die Bahnstrecke nach Burma in nur 17 Monaten fertig zu stellen. Am bekanntesten ist wohl die Brücke vom Kwai, die aber 20 Monate nach Fertigstellung bei einem Luftangriff im Fluss versenkt wurde.

Krasae-Höhlen, Kanchanaburi

Death Railway, Kanchanaburi

Death Railway

Die Eisenbahnlinie verläuft hier an den Felsen entlang des Flusses und ist aus Holzträgern gebaut. Wir mussten Svenja erstmal davon überzeugen, dass sie mit rüber läuft und dass bestimmt kein Zug kommt. Etwas weiter an der Bahnstrecke entlang, konnte man die an die Felsen gebaute Zugstrecke bewundern, wie sie sich entlang schlängelt, ebenso wie der Fluss.

Death Railway, Kanchanaburi

Death Railway, Kanchanaburi

Auf dem Rückweg hörten wir plötzlich das Tuten des Zuges und beschlossen, lieber mit der Brückenüberquerung zu warten. Sieht schon sehr malerisch aus, wenn der Zug auf der Death Railway im Schritttempo über die Schienen schnauft.

Death Railway, Kanchanaburi

Death Railway, Kanchanaburi

Death Railway, Kanchanaburi

Auf dem Weg zurück nach Kanchanaburi schlafften alle ab und hatten genug Eindrücke für diesen Tag gesammelt.

Kanchanaburi