Heute ist mal ein Tag, wo nichts geplant ist, muss auch mal sein. Da kann man auch mal die Gelegenheit nutzen, um Wäsche waschen zu lassen. Die Sachen waren ein paar Stunden später sauber und ordentlich zusammengelegt fertig und das für nur 20 Baht das Kilo, unglaublich!

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Frühmorgens um 9 Uhr hat hier noch fast alles zu. Ein kleines Reisebüro hatte zwar schon auf, aber es wurde gerade vor dem Hausaltar für einen kundenreichen Tag gebetet. Gestern hatten wir beschlossen, es auch auf der Andaman-Küstenseite zu versuchen, weil das Wetter zur Zeit sehr gut ist. Dazu müssen wir irgendwie in Richtung Krabi zu kommen. Schon der Lonely Planet gab nicht viel her und im Reisebüro gab es die Wahl zwischen privaten Mini-Van (12.000 Baht für alle) oder Nachtbus bzw. Nachtzug plus Bus nach Krabi, aber in beiden Fällen ging die Tour über Bangkok für ca. 1.800 Baht pro Nase bei einer Reisezeit von ca. 19h. Alles nicht erstrebenswert, es musste eine andere Alternative her. Wir werden morgen einfach unser Glück am Busbahnhof probieren und versuchen nach Hua Hin zu kommen. Hierhin flüchten die reichen Bangkoker inkl. der Königsfamilie, um sich, mit ein paar Tagen am Meer, die Lungen zu reinigen. Da dort der Expresszug durchfährt und es bestimmt auch Busse gibt, werden wir schon irgendwie weiterkommen. Nur halt nicht so schnell, dafür sehen wir aber mehr vom Land und die Fahrten sind nicht so mörderisch lang bzw. Umstiegen zu unchristlichen Zeiten, wie 5 Uhr morgens.

Kanchanaburi

Wir zogen von unserem schwimmenden Ponton in ein mehr statische Zimmer um, weil am Ufer irgendwelche Flexarbeiten im Gange waren. Dummerweise mussten wir auch noch dieses Zimmer wechseln, als sich Jürgen an die fest verschlossene Zimmertüre lehnte und mit dieser in den Raum fiel. Die Kids waren recht fix mit ihrem Umzug, wie sich Stunden später herausstellte, aber nicht besonders gründlich, denn Kiara sah plötzlich ihre Jacke und diverse Einkäufe aus Bangkok, in den Müllsäcken der Putzfrauen, an sich vorbeigleiten. Ansonsten dümpelten die Kids im Pool rum und man kam endlich mal dazu ein paar Seiten der zahlreichen mit geschleppten Bücher zu lesen.

Kanchanaburi