Entlang der Küste nach Iquique fuhren wir an einem Felsbogen im Meer vorbei (Monumento Natural La Portada). Naturgewalten hatten sich in das Gestein gefressen und diesen malerischen Bogen geschaffen. Die Steilküste erinnert an den Grand Canyon, so erodiert und ausgefurcht sind die Sedimentgesteine.

La Portada

La Portada in der Nähe von Antofagast

Die Hand in der Wüste – El Mano

El Mano in der Nähe von Antofagast

Wir verlassen die Pan Americana und folgenden der Route 1, die an der Küste verläuft. Nach endlosen Geraden, die wir durch die Wüste fahren mussten, kommt endlich mal eine richtige Küstenstraße mit Kurven und Bergen. 

Geisterstadt Cobija

Auf dem Weg nach Tocopilla lag die Geisterstadt Cobija, die von einem Tsunami platt gemacht wurde. Dieser war sehr gründlich, denn außer ein paar Mauerfragmenten war nichts mehr davon übrig geblieben. Etwas weiter an einem Sandstrand befand sich ein Friedhof. Alles war komplett aus Holz und anstelle von Grabsteinen waren Holzgestelle errichtet, die aussahen, wie Kinderbetten.

Der Friedhof von Gatico
Cordiellera della Costa
Cordiellera della Costa

Die hohen Berge entlang der Küste erheben sich in den verschiedensten Farben, je nach enthaltenen Bodenschätzen. Auch Tocopilla lädt nicht zum Verweilen ein, so dass wir bis nach Iquique weiterfuhren. Abends waren wir in einer schön eingerichteten Kneipe, die voll mit Emailschildern war. Witzig fanden wir eines von der Firma Carl Schenk aus Darmstadt zu finden.

Verlassene Minenstadt Humberstone

Die alte Minenstadt Humberstone, die aussieht, als wäre sie gerade verlassen worden, steht gut konserviert in dieser so luftfeuchtigkeitsarmen Gegend. Berge von verrostetem Schrott und geisterhafte Hallen mit den Überresten gigantischer Kraftwerksmotoren. Aber auch Tennisplätze, Schulen und ein Theater boten ein recht komfortables Leben.

Cordiellera della Costa

Der Abstecher zum El Gigante de Atacama war ein echter Reinfall. Nach zahlreichen grausamen Umleitungen entdeckten wir ihn auf dem Rückweg per Zufall. Der Riese ist nicht der Rede wert.

Nach 2500 km (oder 4 Tagen) erreichten wir die nördlichste Stadt Chiles: Arica. Wir verhedderten uns mal wieder schrecklich in dem Einbahnstraßengewirr chilenischer Städte.

Scenic-World.net

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