Lauca Alpaka

Kurz vor der bolivianischen Grenze drehten wir um und fuhren zurück in Richtung Arica.

Reifenpanne auf 5000 m!

Weil es hier die höchstgelegensten Bäume der Welt wachsen sollen, machten wir noch einen Abstecher zu einem abgelegenen Dorf. Und da war es es wieder, das vertraute Geräusch eines Platten Reifens! Ein ziemlich ungünstiger Ort und Zeitpunkt für einen Reifenwechsel, denn die Straße nach Bolivien lag unerreichbar Kilometer bergauf, die nächste Ortschaft vielleicht 10 km im Tal.

Da wir ja schon einige Erfahrung mit platten Mietwagenreifen hatten, waren wir noch recht zuversichtlich. Für einen Aufenthalt in dieser Höhe waren wir nicht ausgestattet, weder warme Klamotten, noch ausreichend Wasser und Essen hatten wir dabei. Ein paar Aspirin wären auch nicht schlecht gewesen, weil sich schon langsam die Höhenkrankheit bemerkbar machte. Irgendwie schien das Werkzeug nicht auszureichen, um einen Reifen zu wechseln. Aber das eigentliche Problem war, an den Ersatzreifen ranzukommen, der unter dem Wagen befestigt war, mit einem Splint, der partout nicht aufging.

Retter in der Not

Da uns schon auf der Hauptstraße kaum Autos begegnet waren, war es um so erstaunlicher, dass sich eines diesen Weg runter verirrte und der Fahrer auch sofort raussprang, um uns zu helfen. Er zeigt uns, dass man den langen Stab in eine winzige Öffnung stecken musste, um mit dem Radschlüssel den Reifen runterzuleiern. Beherzt sprang er unters Auto und holte den Ersatzreifen raus und fertig war der Radwechsel. Diesem Andenbewohner sind wir heute noch zutiefst dankbar!

Lauca Lamas
Lauca Vikunja
Lauca neugieriges Alpaka
Lauca Rückfahrt nach Arica

Da wir unser Glück nicht strapazieren wollten, kehrten wir um, da der Ersatzreifen total profillos und rissig war. Vor uns lagen noch 200 km Fahrt in die untergehende Sonne hinein, also keine Spazierfahrt.

Es war auch schon zapfenduster, als wir auf dem bewachten Parkplatz das Auto abstellten. Und das Schöne war, dass der Wächter auch gleich die Reparatur und Montage des Reifens organisierte. Denn mit diesem Ersatzreifen wollten wir keinen Meter mehr weiterfahren! Es war wirklich uns sehr Glückstag und den feierten wir dann auch mit einem gediegenem Essen.

Scenic-World.net

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