So ein Exception Tag ist schon sehr praktisch! Man muss nicht einchecken und darf mit seinem Gepäck durch den Zoll und bis zum Gate gehen, um es dort dann abzugeben. Ursache war ein endloser Stau am Air France-Schalter und da unser Flug schon aufgerufen war, hatte man sich erbarmt und uns die Checkin-Prozedur erspart.

Nach 15h Flug konnten wir gerade noch einen melodramatischen Sonnenuntergang beim Landeanflug auf Santiago de Chile miterleben. Die Stadt liegt auf einem Hochtableau eingekesselt von weißen Fünftausendern. Mit dem Flughafenbus gelangt man schnell in die Stadt, die fast nur aus Einbahnstraßen besteht und einen modernen Eindruck macht. Die alten Kolonialbauten lockern das Stadtbild angenehm auf. Santiago wirkt sehr gepflegt, bis auf unser Hotel Sao Paolo, die 2 Sterne gab es wohl auf den Seifenspender und seine Lage am Plaza de Armas.

Santiago Universität

Santiago Apotheke

Erst vom Cerro San Christobal (869m), der mit einer historischen Stadtseilbahn (Funicular Bj. 1925) erreichbar ist, erkennt man die gigantischen Ausmaße dieser Stadt. Leider trüben Dunst und Smog die Sicht.

Die Markthallen, die von Eiffel entworfen wurden, sind noch heute ein Ort, wo man farbenprächtiges Gemüse, Obst und frischen Fisch kaufen kann.  Zum Glück verfügt Santiago über ein modernes U-Bahn-System, denn bei eisigen 10° C machte es nicht wirklich Laune durch die Gegend zu schlendern. Bei unseren Streifzügen fanden wir einen Fiat-Händler, der einen Nissan-Pickup, gegen eine akzeptable Tagespauschale (31$ ohne Kilometerbegrenzung), vermietete. Somit konnten wir auf die 26-stündige Busfahrt verzichten und auf eigene Faust in den Note Grande fahren.

Santiago Bergbahn

Santiago Mercado Central