Strand in Genting, Tioman

Es ist schon schlimm, wenn man sich den Tag in Genting auf Tioman damit vertreiben muss, an einem traumhaften Strand über ausgewaschene Felsen zu klettern! 

Wie zu Hause

Ist schon praktisch, wenn man eine vollbestückte Küche benutzen darf. Wir machten uns Spiegeleier, Rührei und die Kids erfanden Arme Ritter neu. Weißbrotscheiben eingeweicht in eine Eier-Kokosmilch und dann kross rausgebraten.

Der Tag verging relativ schnell mit Schlafen und faul unter dem Baum am Strand sitzen und aufs Meerblicken. Gegen Abend kletterten wir über die Felsen am Strand bis zum Melina Beach Resort. Das liegt noch abgelegener als unsere Bleibe, ist aber sehr luxuriös im Vergleich.

Sonnenaufgang am Strand von Genting, Tioman

Felsen wir auf den Seychellen

Die Felsen hier sind einfach klasse. Sie sind nicht ganz so hart, wie Granit, deshalb werden sie vom Meer und Regen leichter ausgewaschen und bilden schöne Formen. So weil man sie typischerweise nur von Reiseprospekten über die Seychellen zu sehen bekommt. Der Sand ist fein und hellgelb. Nur Badengehen bei Ebbe ist nicht so zu empfehlen.

Bungkil Place in Genting, Tioman
Strandliege in Genting, Tioman
Schaukel am Strand von Genting, Tioman

Am Abend buchten wir bei der Tauchschule Bayu für morgen einen Schnorcheltrip. Wir mussten leider das komplette Boot mieten, weil sonst keiner da war, der mit uns hätte fahren können. Letztendlich kostete es aber auch nicht viel mehr, als wir für die Einzelfahrt hätten zahlen müssen: 110 RM inkl. Schnorchel-Ausrüstung pro Person.

Außer einem Mini-Supermarkt, gibt es nicht allzu viel hier in Genting. Zwei-Drei Tauchbasen mit Unterkünften, ein paar Warungs und Bungalows. Die Resorts sehen alle nicht sehr nobel aus. Sie unterscheiden sich von unserer Unterkunft nur durch ein angeschlossenes Restaurant, wo es ein Essensbuffet gibt. Nichts, was die hohen Preise rechtfertigen würde, die man teilweise im Internet findet.

Sonnenuntergang in Genting, Tioman

Der Untergrund ist sehr felsig, was das Bauland stark einschränkt, besonders, weil es überall steil den Berg ansteigt – mal von der Uferregion abgesehen. Dafür ist das bisschen Erde, was es gibt, sehr fruchtbar. Es gibt viele Mangobäume und auch Durian und Granatäpfel wachsen hier.

Abends im Bayu aßen wir und schauten uns das letzte WM-Spiel Deutschlands an. Neben uns ein koreanischer Fan, der es nicht fassen konnte.

Abendstimmung in Genting, Tioman