
Zwei Viertel in George Town, die uns am meisten beeindruckt haben, waren Chinatown und Little India. Nur einen Steinwurf entfernt findet man sowohl Moscheen, taoistische und hinduistische Tempel.
Mit Pyjama zum Frühstück
Das Frühstück war ganz brauchbar und hatte ein reichhaltiges Buffet, auch wenn gewöhnungsbedürftige Gerichte dabei waren. Witzig war, dass viele Hotelgäste im Pyjama zum Frühstück erschienen. Bei weit geöffneten Fenstern genossen wir den Ausblick über die Stadt und die Kolonialstilhäuschen.
Komtar Busterminal
Gut gestärkt konnten wir zum Komtar Busterminal laufen, das unter einem Einkaufszentrum lag. Bei der New Asian Travel-Agency buchten wir für Übermorgen unseren Trip im Van nach Trang, einer Stadt im Süden Thailands. Glücklicherweise boten sie uns an, dass sie uns um 8:30 Uhr im Hotel abholen würden, was uns viel Zeit sparen würde, die ja gerade morgens immer zu knapp ist.
Da wir noch nicht dazugekommen waren, die Wäsche waschen zu lassen, kauften sich die Kids ein paar T-Shirts und kurze Hosen. Kiara hatte ihre Ladestation für den Kamera-Akku zuhause vergessen und erstand auch gleich eine neue. Wer möchte kann auch vom Komtar Tower, dem höchsten Gebäude der Stadt, George Town überblicken. Es gibt einen Skywalk, wo man auf einem Glasboden in 250 m Höhe, lang gehen kann.
Frisch und saftig!
In einem Obstladen bekamen wir eine Mango und eine Ananas frisch und essfertig aufgeschnitten. Super saftig und sooo lecker! In einer Straße für Künstlerbedarf schwelgte Kiara im siebten Himmel und deckte sich ein. Im nächst besten Park verdrückten wir heißhungrig die Früchte.
Impressionen einer Stadt
Wir erkunden Städte immer gerne zu Fuß. So können wir am besten ein Gefühl dafür entwickeln. Im neueren Teil der Stadt dominieren Hochhäuser das Straßenbild, uns zieht es immer mehr in die Altstadt. Auf unseren Spaziergängen entdeckten wir sehr viel Street Art und andere interessante Installationen. Wie auch schon in Ipoh ist hier eine zweistöckige Bauweise im schönen Kolonialstil vorherrschend. Viele der alten Gebäude wurden aufwendig restauriert und in Heritage Hotels oder Guesthouses umgewandelt. Das sind meist keine billigen Absteigen für Backpacker, sondern wirklich geschmackvoll und mit viel Liebe zum Detail renovierte Gebäude. Auch an chilligen Cafés und Restaurants mangelt es hier nicht.
Waghalsiger Frisörbesuch
Da Jürgen vor dem Urlaub keine Zeit mehr hatte zum Frisör zu gehen, nutze er die Gelegenheit. Keine gute Entscheidung, denn dort hing er die nächsten 2 Stunden fest. Nach einstündiger Wartezeit wurde jedes Haar einzeln geschnitten und das mehrfach.
Leider fiel dadurch unser Ausflug auf den Penang Hill ins Wasser. Das wäre bestimmt eine schöne Wanderung vom Peak runter in den botanischen Garten geworden.
Stattdessen führte uns unser Weg durch Chinatown vorbei am Seh Tek Tong Cheah Kongsi Tempel.
Little India und Chinatown
Anschließend wanderten wir noch ein wenig durch Little India, was sich total unterschied vom restlichen George Town: Sehr bunt und schrill. In der Luft lag ein Hauch indischer Gewürze und allgemein war es etwas quirliger.
Natürlich darf auch in Little India ein Hindutempel nicht fehlen. Der Sri Mahamariamman Tempel ist ein typisch indisch gebauter Tempel und sieht genauso aus wie der Namensvetter in Singapur.
Nicht weit davon entfernt liegt die Kaptiän Keling Moschee. Leider konnten wir sie nicht besichtigen, weil gerade ein Gebet abgehalten wurde.
Zwischen Little India und Chinatown lag der kleine taoistische Tokong Kuan Yin Tempel. Ein dramatischer Sonnenuntergang bescherte uns ein unglaublich schönes Bild. Besonders skurrile war aber das Gebiss, was davor lag. So was muss man doch vermissen?!
Wir brachten die Kids zurück zum Hotel und gingen noch auf ein Bier Fußball-WM schauen.


















Liebe Alex,
mal wieder eine coole Tour. Ich war gerade beim Tempelfest in Hamm (also ganz weit weg von Georgetown)… doch als ich eben das Tempelbild in deinem Bericht gesehen habe (zwischen Little India und Chinatown), mußte ich feststellen, die beiden sehen sich schon sehr ähnlich. 😉
Liebe Grüße
Tanja
Liebe Tanja,
an den Häuser ist kein großer Unterschied, denn sie sind dort alle im Kolonialstil. Aber in Little India dominieren die Farben, alles ist bunt und quirlig. In Chinatown hingegen geht es da schon etwas gedämpfter zu. Hat beides sein schönen Seiten.
Liebe Grüße
Alex
Liebe Alex,
für George Town hätte ich bei unserer Südostasien-Tour gern mehr Zeit gehabt – für den Penang Hill allerdings auch. Irgendwann müssen wir wohl einfach nochmal hinfahren…
Liebe Grüße
Angela
Liebe Angela,
man brauch einfach einen Grund, um nochmal zurückkehren zu können;-) Wobei wir das nicht so gerne machen, weil ein zweiter Besuch immer total anders ist und manchmal auch enttäuschend.
Liebe Grüße
Alex
Liebe Alex,
also manchmal wünschte ich mir auch im Schafanzug zum Frühstück gehen zu können. Danach dann noch etwas weiterschlafen und den Tag gemütlich angehen zu lassen. Aber auf Reisen habe ich dafür nie wirklich Zeit – es gibt einfach zu viel zu sehen!
Eure Bilder sind wirklich eindrucksvoll. Ich war noch nie in dieser Region der welt und sauge die Informationen dazu geradezu auf. Danke für die schönen Eindrücke.
LG, Susanne
Liebe Susanne,
es freut uns, dass wir diese Ecke der Welt ein wenig näher bringen konnten!
Uns geht es auf Reisen ähnlich, es gibt einfach viel zu viel zu entdecken, als dass man die Zeit faul im Bett vertrödeln sollte.
Liebe Grüße
Alex
Hallo Alex,
mir gefallen diese typischen Straßenzüge wie auf dem unteren Foto so gut!
Davon abgesehen wüsste ich auch nicht, ob mir Chinatown oder Little India besser gefällt. Georgetown ist ja total bekannt für sein Chinatown, das würde ich mir auf jeden Fall ansehen. Zum Friseur würde ich da nicht, aber essen gehen. 🙂
Liebe Grüße
Barbara
Liebe Barbara,
zum Glück mussten wir uns nicht entscheiden, sondern konnten beide Viertel ausgiebig erforschen. Wir hätten in Little India tatsächlich mal indisch Essen gehen sollen. Damals wussten wir noch nicht, wie lecker indisches Essen sein kann.
Liebe Grüße
Alex
Liebe Alex,
was für ausdrucksstarke Bilder und wie lustig, dass alle mit Pyjama zum Frühstück kamen. Stelle ich mir eigentlich recht gemütlich vor 😉 George Town scheint wahnsinnig vielseitig und spannend zu sein.
Liebe Grüße
Marie
Liebe Marie,
wir mussten auch erstmal grinsen, aber andere Länder, andere Sitten;-)
George Town ist ein guter Mix aus westlicher und asiatischer Kultur und scheint im Augenblick hip zu sein.
Liebe Grüße
Alex