Die Erlösung kam um 6:30 Uhr als wir endlich zu unserer Morning-Safari aufstehen konnten. Neben Seeadlern und Hornbill (so eine Art Tukan) gab es jede Menge Affen, die sich in den Bäumen am Ufer lausten oder handgroße Zikaden verspeisten. Nach dem Frühstück hatten wir noch ausreichend Zeit, um das smaragdfarbene Wasser zu genießen, bis wir die Rückfahrt antraten.

Leider begann es gerade zu regnen und es wurde eher ein feuchtes, als fröhliches Unterfangen. Doch als wir die drei Felsen im Wasser erreichten, die das Wahrzeichen des Khao Sok National Parks sind, hörte der Regen punktgenau auf und wir konnten die Aussicht genießen. Auf Thai heißen sie Hin Sam Glur, was so viel bedeutet wie 3-Brüder- oder 3-Freunde-Felsen

Thailand-Asien-Khao-Sok-National-Park

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Ausgesetzt

Später wurden wir dann an einer Landzunge ausgesetzt, mit der Aufgabe, den Berg auf eigene Faust zu überqueren. Yaya brachte das Boot auf die andere Seite und wollte uns entgegen kommen. Schon nach 5 Minuten Aufstieg, wie gesagt, die Berge sind ziemlich steil hier, wären wir dankbar über etwas kühle Erfrischung von oben gewesen, aber der Regen hatte ja nun aufgehört. Die T-Shirts wurden dennoch nass, nun halt von innen. 

Gigantische Bäume mit gut 4 Metern Durchmesser, Würgfeigen wie in Angkor Wat und zerklüftete Felsen stellten sich uns in den Weg und die Holländerin erschrak sich ziemlich, als Yaya aus dem Nichts auftauchte und eine kleine Flugechse in der Hand hielt. Wenn man sie wirft, segelt sie an den nächsten Baum. Der Abstieg war vergleichsweise gemütlich und endete im Garten von einer weiteren schwimmenden Insel, wo ein Mittagessen auf uns wartete und ein Sprung ins Wasser.

Thailand-712-2014-Asien-KhaoSok

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Den Pier erreichten wir ohne weiteres Gepäck durchweichen zu lassen, aber auf dem Rückweg setzte sehr starker Regen ein, der auch nicht mehr aufhören wollte. Somit musste die versprochene Elefantentour für die Kids leider ins Wasser fallen. Im Gegensatz zu den Eltern waren die nämlich noch top fit.

Mit geborgtem Regenschirm und Regencape machte sich Jürgen auf den Weg zum nächsten (und einzigen) ATM, das Geld verflüchtigt sich hier irgendwie sehr schnell. Wobei die 5 Tickets nach Ko Pha Ngan mit 650 Baht pro Nase recht günstig waren.