Es dauerte nur ein paar Stunden und wir wurden rückfällig. In Temuco mieteten wir einen weiterer Pick-up, denn es ist die einzige Möglichkeit hier die verschiedenen Seen, Vulkane, Wasserfälle und Wälder zu besichtigen. Die Landschaft könnte nicht unterschiedlicher zum Norden sein. Hier ist Grün die dominierende Farbe und entlang der Straße blühte der Ginster schön gelb. In den höheren Lagen standen überall diese seltsam anmutenden Auracaria Tannen, die mit verschiedenen Flechten behangen waren.

Reise Conaripe
Reise Puerto Fuy

Nachdem wir uns 80 km die Berge im Conguillío National Park hoch gequält hatten, standen wir plötzlich vor einer 1 m hohen Schneewand. An eine Weiterfahrt war nicht mehr zu denken, da man die Straßenführung nur noch erahnen konnte. Und so mussten wir den ganze Weg zurück, über die schmalen Holzbrücken und matschigen Straßen.

Da eine Familie schon seit Stunden auf eine Mitfahrgelegenheit hoffte – wir hatten sie schon auf dem Hinweg stehen sehen – luden wir sie auch noch gleich auf die Ladefläche.

Wir fuhren wieder zurück nach Temuco und probierten weiter südlich von See zu See zu fahren. Manchmal mussten wir umkehren, weil eine Brücke eingebrochen oder der Weg unpassierbar wurde. Unser Weg führte uns nach Villarica, Licanray weiter bis nach Coñaripe. Abenteuerliche Pisten und tolle Ausblicke auf die Seenlandschaft, hätten genauso gut in Österreich von 200 Jahren sein können, wenn da nicht zwischendrin immer die schneebedeckten Vulkan rausgelugt hätten.

Scenic-World.net

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