Um einen Flug gut zu überstehen, sollte man ja gut ausgeschlafen die Reise antreten. Wir haben uns um 1 Uhr aufs Ohr gelegt und ich bin um 3:30 Uhr aufgewacht und war putz munter. So viel zum Thema ausgeschlafen.

Unser Flug sollte um 11 Uhr gehen und so musste sich der Rest der Meute um 5:30 Uhr aus dem Bett quälen. Um 6:30 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Darmstadt gemacht und um 7:30 Uhr ging unser Airliner zum Flughafen.

Je älter ich werde desto mehr Angst habe ich, den Flug zu verpassen. Mag ja vielleicht auch daran liegen, dass wir ihn tatsächlich schon verpasst haben. Da auf der A5 Stau war, nahm der Bus den Weg über die A67, um dann ebenso ab dem Rüsselsheimer Dreieck im Stau zu stehen. Nichts für meine eh schon schwachen Nerven. Zumal mir Jürgen auch noch meine halbe Stunde Puffer gestrichen hatte, weil er nicht so früh aufstehen wollte.

Ab hier flutschte es!

Letztendlich war es aber überhaupt kein Problem, da wir schon am Vorabend den Online-Checkin gemacht hatten und nur noch unser Gepäck loswerden mussten. Auch die Sicherheitskontrollen gingen ratz-fatz. Das Bording flutschte und im Nu saßen wir in unserer Boing 777 von Emirates auf den Weg nach Dubai. Jürgen fragte im Flugzeug noch nach einem Exitseat und als das Bording abgeschlossen war, durfte er umziehen. Perfekt für uns, denn die Sitze waren ziemlich schmal und seine Knie klemmten am Vordersitz, so wie man sie eigentlich nur in Fliegern nach der Zwischenlandung weiter nach Asien kennt. Als Jürgen weg war, konnte ich mich querlegen und sogar etwas Schlafen.

Herausragendes Burj Khalifa

Beim Landeanflug auf Dubai flogen wir am Burj Khalifa vorbei. Die Hochhäuser dort sind eh schon ziemlich hoch, aber dieses Gebäude überragt die anderen nochmal um Zweidrittel. Der Flughafen liegt am Rande der Wüste und die Luft ist sandig verfärbt.

Für ein paar Sekunden schlagen einem 40° C ins Gesicht, bevor man die rettende Kühle des Terminals betritt. Die 2 h Aufenthalt waren gerade perfekt, um die Füsse zu vertreten, bevor wir den Weiterflug nach Singapur antraten. Erstaunlicherweise hat das Schlafen auf dem zweiten Flug ganz gut geklappt. Anscheinend muss man nur müde genug sein.

Dubai, Flughafen