Wie auch schon gestern, ging es erstmal in Richtung Béziers, aber dann weiter bis nach Narbonne.
Les Halles
Praktischerweise konnten wir direkt an Les Halles parken und waren somit schon bei der ersten Sehenswürdigkeit, die wir erkunden wollten, nämlich bei den Markthallen. Vom Fisch über Fleisch, Käse, Brot, Obst und Gemüse war hier alles zu haben, so konnten wir ganz nebenbei auch gleich unsere Einkäufe erledigen.


Narbonne ist eine sehr ansprechende Stadt mit vielen schönen alten Gebäuden und einer 2500 Jahre alten Geschichte. Da sie nicht sehr touristisch ist, kann man genussvoll durch die Gassen und Geschäfte schlendern und ganz nebenbei auch noch den zentralen Platz mit seinem mächtigen Rathaus bestaunen.
Rathaus



Entlang der Aude, so heißt der Fluss, der durch Narbonne fließt, gelangten wir zur Rückseite der Kathedrale.
Kathedrale St-Just
Aus Geldmangel wurde sie nicht ganz fertig gestellt und dort, wo man eigentlich den Altar aufstellen würde, standen zwar schon teilweise die Mauern, aber man hatte einfach den schon fertigen Teil zugemauert.


Im Inneren, stand die imposante Orgel an der Stelle, wo man normalerweise den Altar steht. Alles sehr strange, aber trotzdem sehr eindrucksvoll, weil sie dennoch sehr hoch war. Durch einen Seitenausgang, gelangte man in einen wunderschönen Hof mit Kreuzgängen.
Narbonne-Plage
Auf dem Rückweg fuhren wir über Narbonne-Plage, wo wir uns die örtliche Salzgewinnung in den Salinen anschauten. Teilweise verfärben sich die Becken, in denen das Salzwasser langsam durch Sonne und Wind verdunsten, rot. Wenn sich das Salz zu Kristallen formiert hat, wird es durch etwas weniger malerische Bulldozer weggeschoben. Das Salz wird dann noch mit verschiedenen Kräutern oder Gewürzen verfeinert, das feine Fleur du sel hingegen wird in winzigen Tiegeln für sehr viel Geld auf den Markt gebracht.




Svenja hält sich tapfer und ist gut zu Fuß dabei, sie hat alles gut weggesteckt und da die Wundheilung bei Kinder viel schneller von Statten geht, als bei Erwachsenen, besteht die begründet Hoffnung, dass sie nächste Woche ohne zugetape Wunden rumlaufen kann.