Wie immer startet Alex viel zu früh und wir erreichten schon um 9:45 Uhr den Busbahnhof mit einem Maxi-Tuk-Tuk. Auch wenn wir vor lauter Rucksäcken kaum noch Platz hatten.

Unterwegs

Wir hatten strahlend blauen Himmel und entsprechend warm war es auch. Bus für Bus kam und fuhr, nur unserer tauchte nicht auf.

Busbahnhof in Hua Hin

First Class im Bus

So ganz klar war uns auch nicht, ob wir in einen Phuket-Bus steigen müssen oder ob Ranong die Endstation ist. Mit fast einer Stunde Verspätung traf der Bus aus Bangkok kommend ein. Wir hatten anscheinend einen VIP-Bus gebucht: Aircon mit Semi-Sleep-Sitzen mit Massagefunktion, Nackenhörnchen und Zudecken. Gleich zu Anfang gab es eine Flasche Wasser und eine Box mit einem Snack, was will man mehr?

Nach einigen Stunden Fahrt hielt der Bus plötzlich. Wir hatten keine Ahnung was los war, folgten aber brav den andere in einen VIP-Raum, dort warteten gedeckte Tische auf uns. Ratz-fatz wurden verschiedene Speisen auf ein Rondell vor uns auf den Tisch gestellt und wir kamen in den Genuss von wirklich scharfen Thai-Food. Als Mattis rot anlief, brachten sie für die Kids gebratenen Reis mit Ei. Nur Svenja kämpfte sich wacker durch.

Wieder im Bus gab es dann Chips und eine Soyamilch mit schwarzem Sesam und dazu einen B-Movie. Der Bus fuhr jetzt über die Schnellstraße parallel zur burmesischen Grenze in Richtung Chumphon, links und rechts Kokospalmen soweit das Auge reicht.

Ab Chumphon ging es westwärts entlang der burmesischen Grenze. Leider nur noch einspurig und recht kurvenreich. Verschiedene Palmen- und Kautschukplantagen wechselten sich ab. Dazu noch Dschungel an den steilen Stellen. Wahnsinn, wie viel verschiedene Grüntöne es gibt! Dazwischen wurde es ganz schwarz und es schüttete wie aus Kübeln, kurze Zeit später war alles wie, als wäre nichts gewesen.

Ranong

Wir erreichten Ranong und unsere Rucksäcke wurden ausgeladen, einige Fahrgäste blieben im Bus, aber es schien so, als hätten wir unser Ziel erreicht. Am Busbahnhof kein Taxi weit und breit, nur ein Motorradtaxifahrer, der uns für 200 Baht anbot, in die Stadt zu fahren. Dumm, aber besser als laufen. Wir ließen uns zu einem Gueshouse bringen, das im Lonely Planet stand. Ranong machte jetzt nicht den Eindruck, als müssten wir hier lange bleiben. Deshalb quartierten wir uns auch gleich ohne weitere Suche im Dahla Houses ein und bekamen zwei Bungalows, die erstmal, ordentlich gelüftet werden mussten. Direkt angrenzend war auch das Hideaway-Restaurant, wo wir sehr gut zu Abend gegessen haben. Die Oma vom Hotel meine, dass sie uns für morgen ein Taxi zum Pier besorgen würde – wunderbar – dann steht unserer Reise nach Ko Phayam wohl nichts mehr im Wege.

Unterkunft in Ranong
Restaurant in Ranong