Sam Poh Tong Tempel, Ipoh, Malaysia

Der Sam Poh Tong Tempel ist nur einer von drei Tempeln, die südlich von Ipoh liegen. Er ist aber ganz besonders schön, da die Tempelhöhle in einem von Bergen umschlossenen Minital endet.

Drei Tempel auf einen Streich

Nur ein paar Kilometer weit vom Kek Lok Tong Tempel entfernt, ist eine Ansammlung von Tempeln (Ling Sen Tong, Nam Thean Tong und Sam Poh Tong), wobei der Sam Poh Tong Tempel der eigentlich Interessante ist. Die Tempel sind teilweise in die Karstberge und deren Höhlen gebaut. Der Übergang von einem zum nächsten Tempel ist fast nahtlos. Leider muss man auch dazu sagen, dass sie teilweise ziemlich kitschig sind. 

Ling Sen Tong Tempel

Der Ling Sen Tong Tempel besteht hauptsächlich aus Räucherstäbchenschnecken. Überall hängen sie von den Decken runten. Da auch viele davon brennen, muss man zwischendurch schon mal die Luft anhalten, um nicht völlig vernebelt durch den Tempel zu irren. Auf dem Gelände findet man auch einen liegenden Buddha und viele Skulpturen in schrillbunten Farben.

Ling Sen Tong Tempel, Ipoh, Malaysia
Ling Sen Tong Tempel, Ipoh, Malaysia
Ling Sen Tong Tempel, Ipoh, Malaysia

Nam Thean Tong Tempel

Wenn man etwas weiterläuft, dann kommt man zum Nam Thean Tong Tempel, der in den Berg rein gebaut wurde. Viel Beton und wenig Stilvolles fanden wir hier, so dass wir bald weiter zum nächsten Tempel wanderten.

Sam Poh Tong Tempel, Ipoh, Malaysia
Sam Poh Tong Tempel, Ipoh, Malaysia

Sam Poh Tong Tempel

Vor dem Tempel befindet sich ein schön angelegter Garten mit Fischteich. Hier kann man auch mal ein paar Minuten im Schatten verweilen und die Atmospäre genießen.

Um zum eigentlichen Juwel des Sam Poh Tong Tempels zu kommen, muss man an den Altären vorbei durch die eher schmucklose Tempelhöhle. Nach ein paar Gängen und kleineren Höhlen kommt man in einen von Karstbergen umgebenen idyllischen kleinen Garten. Hier steht eine Pagode mit rotem Dächern, die genauso viel Ruhe ausstrahlte, wie der trockene Springbrunnen inklusive nacktem Steinbuben, davor. Der Tempel sieht extrem malerisch neben den steil nach oben ragenden Felswänden aus und irgendwie so unwirklich.

Unweit davon befand sich ein Wasserbecken in dem sich hunderte Wasserschildkröten tummelten. Ebenso viele gab es an Land. Einige waren schon viele Jahrzehnte alt, ihre Panzer waren vermoost und die Krallen abgewetzt. Von artgerechter Tierhaltung kann man jetzt nicht gerade sprachen. Wer möchte kann am Tempeleingang frisches Gemüse kaufen und sie füttern.

Sam Poh Tong Tempel, Ipoh, Malaysia
Sam Poh Tong Tempel, Ipoh, Malaysia
Schildkröten, Sam Poh Tong Tempel, Ipoh, Malaysia
Da wir noch nicht gefrühstückt hatten und es inzwischen schon Mittag war, baten wir Thina uns irgendwohin zu bringen, wo man was Gutes zu Essen bekommt. Er brachte uns zu einem typischen chinesischen Hawker. An einem Stand gibt es Getränke zu kaufen, an den anderen Ständen kann man beim Koch seines Vertrauens, Essen bestellen. Wir nahmen den, der die Gerichte für uns lesbar aufgeführt hatte. Ein Essen kostete sage und schreibe 6 RM, also 1,2 €! OK, die Portionen waren jetzt nicht riesig, aber wir wurden von drei unterschiedliche Essen satt. Aber das Wichtigste war, es schmeckte vorzüglich.

Jetzt fühlten wir uns bereit für eine Höhlenexpedition und fuhren zu den 30 km von Ipoh entfernten Gua Tempurung.

Essen beim Hawker, Ipoh, Malaysia