Die frühen Morgenstunden wurden immer wieder durch leichte Regenschauer unterbrochen. Sie reichten aber nicht aus das Vorzelt von den vielzähligen Taubenschissflatschern zu säubern. Dafür war es leicht feucht und konnte nicht so einfach eingepackt werden. Dennoch waren wir innerhalb von 2h startklar.

Mitten im Landesinneren auf dem Weg nach Morlaix fuhren wir an einer beeindruckenden Kathedrale vorbei. Jürgen flitzte mal schnell für ein paar Fotos raus, während wir im Halteverbot warteten. Nach Morlaix ging es an die Küste. Hier konnte man schon sehen, dass die Gezeiten sehr heftigeren Einfluss auf die Landschaft haben. An einem ewig breiten Strand jagden Strandsegler entlang.

Morlaix

Tourany

Auf dem Weg zum Campingplatz konnten wir schon einen Blick auf die schönen rosa Granitfelsen werfen. Er liegt am Fuße der Halbinsel Tourany, also genau zwischen Trégastel und Ploumanac’h. Wir hatten einen Stellplatz direkt neben dem Spielplatz, der aus drei riesigen Felsen und einer Kletterburg bestand und mit uns kamen noch Deutsche, die zwei Kinder in unserer Altersklasse hatten, womit wir plötzlich kinderlos waren. An der Rezeption wurden wir mit reichhaltigem Kartenmaterial ausgestattet und der sehr hilfreiche Besitzer packte auch gleich beim Einparken des WoWas mit an. Es war gut den Platz zu reservieren, weil er komplett belegt war.

Wir wurden noch nicht mal vermisst, als wir einen Spaziergang am Hafenbecken von Ploumanc’h machten.

Plomanac’h