Strand auf Pulau Tulai, Malaysia

Die traumhafte kleine Insel Pulau Tulai ist perfekt zum Schnorcheln. Neben unglaublich vielen Fischen und Korallen gibt es natürlich Traumstrände und wir haben ein paar ganz außergewöhnliche Meerestiere gesehen, weswegen wir genau zu dieser Insel wollten.

Mit dem Tauchboot nach Pulau Tulai

Wir hatten ein mega tolles Wetter und Tauchboot erwischt! Etwas oversized, da es für 12 Taucher gedacht war. So einen riesigen Motor hatten wir zuvor auch noch nicht gesehen. Das Boot schoss über die Wellen und es dauerte nicht lange, bis wir die Pulau Tulai erreichten.

Unser erster Schnorchelgang war bei einer Ansammlung von Felsen vor der Insel. Neben unterschiedlichen Korallen, war vor allen Dingen die Vielzahl von Fischen bemerkenswert. Ganze Schwärme umgaben uns und verdunkelten die Sicht so stark, dass man fast eine lebende Wand vor sich hatte.

Jürgen und Svenja auf dem Tauchboot vor Pulau Tulai
Schnorcheln mit Fischen, Pulau Tulai vor Pulau Tioman

In einer perfekten Bucht ankerten wir erneut. Die Fische waren überhaupt nicht scheu. Als unser Kapitän getrocknete Brotkrümel ins Wasser warf, war das Wasser plötzlich voll mit Fischleibern in allen Größen und Farben.

Strände wie im Paradies

Danach ging es zum Long Beach, ein Bilderbuchstrand aus feinem weißen Sand und türkisfarbenem Wasser. Während die Kids im Wasser tollten, machte ich es mir auf einem Baumstamm im Schatten bequem. Ein fataler Fehler wie sich später herausstellen sollte. Es wimmelte nur so von Sandfliegen, die mir 10 extrem juckende Stiche bescherten, von denen ich noch die nächsten Wochen meine Freude haben werde.

Strand auf Pulau Tulai vor Pulau Tioman
Strand auf Pulau Tulai vor Pulau Tioman
Strand auf Pulau Tulai vor Pulau Tioman
Strand auf Pulau Tulai vor Pulau Tioman

Delfine und Schildkröten vor Pulau Tioman

Wir fuhren die Küste entlang zurück nach Pulau Renigs. Ich entdeckte eine 60 cm große Schildkröte, die kopfüber in einem Felsen steckte und gerade etwas verspeiste. Als ich ganz aufgeregt die anderen herbeiholte, fühlte sie sich gestört und schwamm anmutig ins tiefere Wasser davon. Wir umrundeten mit der Strömung der Ebbe die Insel halb und wurden am anderen Ende wieder vom Boot aufgenommen.

Auf dem Weg zu unserem letzten Stopp hatten wir auch noch das Glück eine zweite Schildkröte zu sehen und sehr viele Delfine. Sie schwammen in kleinen Familien zu dritt und kamen alle 30 Sekunden an die Oberfläche. Laut Aussage der Einheimischen ist es absoluter Zufall hier Delfine zu sehen. Delfine bringen Glück, sagen sie.

Delfin vor Pulau Tioman

Den letzten Schnorchelgang machten nur noch Kiara und Jürgen, der Rest der Familie zog den Schatten des Bootes vor und vertrieb sich die Zeit mit Fischefüttern. Obwohl wir alle gut eingecremt waren, hatten wir es nicht vermeiden können, uns einen Sonnenbrand zu holen.

Auffällig ist, dass viele Felsen an der Wasserkante mit einer schwarzen Schicht überzogen sind. Ursache war ein Tankerunglück vor langer Zeit, weit weg im südchinesischen Meer. Noch heute werden Teerklumpen ans Land gespült.

Über die Wintermonate kommt das touristische Leben auf der Insel zum Erliegen. Nur noch die Einheimischen sind hier und reparieren die Boote oder Bungalows für die nächste Saison. Wir fanden Genting in der Hauptsaison schon ausgestorben, wie muss es dann erst im Winter sein?

Zum Abend aßen wir in einem kleinen Warung und kühlten unseren Sonnenbrand mit kalten Bierdosen.

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