Es ist schon ein Unterschied, ob man sein Urlaub reisend verbringt oder irgendwo zur Ruhe kommt. Es steht nicht mehr im Vordergrund, wo man als nächstes hinfahren möchte und wie man dort hinkommt, sondern eher, welches Buch man als nächstes lesen möchte oder wo man zum Essen hingeht. Die Tage gehen ineinander über und werden austauschbar. Und dennoch kann so ein Leben auch sehr nervaufreibend sein, wenn man sich Gedanken darüber machen muss, ob man von einer Schnorcheltour heil zurück kommt.

Würfelquallen

Ausschlaggebend war die Warnung unserer Wirtin, dass es am Bottle Beach einen tödlichen Unfall gegeben hat, nachdem ein fünfjähriger Franzose in Kontakt mit einer der toxischsten Tiere überhaupt gekommen war, einer Würfelqualle. Den Bottle Beach erreicht man nur per Boot, heißt eigentlich Hat Khuat und ist der nächste Strand östlich von unserem. An diesem Strand hätte ich niemals Quallen vermutet, da es sehr schnell tief wird und weil es dort viel höheren Wellengang hat, als am Hat Khom. So kann man sich täuschen und deshalb war auch Vorsicht und im wahrsten Sinne des Wortes auch “Umsicht” ein ständiger Begleiter beim Schnorcheln.

Mehr über Würfel- oder Kastenquallen

Thailand Quallen

Jürgen unternahm dennoch, immer mit einem Mädel im Schlepptau, ausgedehnte Schnorcheltouren und begleitete riesige, bunte Fischschwärme oder war ein Teil dieser, wenn sie ihre Streifzüge über die Korallen machten. Alex bewunderte mit dem jeweils anderen Kind die, eher in Ufernähe wohnenden, riesigen Seeigel mit ihren 40cm langen Stacheln, die sich auch recht flott über Sand hinweg bewegten. Nur Mattis, der total heiß auf Schnorcheln ist, darf nicht ins Wasser. Die Platzwunde heilt gut und hat sich bisher auch nicht entzündet, das soll auch so bleiben.

Elefanten

Als kleine Abwechslung spendierten wir den Kids die lang ersehnte Tour mit dem Elefanten, die ja das letzte Mal ins Wasser fiel. Dieses Mal wären es aber beinahe die Kinder gewesen, die Baden gingen, den zum Abschluss der Tour durfte der Elefant ins Wasser und versuchte sich einige Male hinzusetzen, was nicht nur nasse Füsse zur Folge gehabt hätte.

Thailand Elefant

Thailand Elefant

Da der Fußmarsch nach Ban Chaloclam uns zu weit war, hat Jürgen gleich zu Anfang ein Moped ausgeliehen. Pro Tag 200 Baht ist jetzt nicht die Welt und die Kinder reißen sich drum, wer als nächstes mitfahren darf, wenn die abendliche Tour zum 7Eleven startet, dessen Sortiment in der Regel nicht besser ist, als das einer Tankstelle.

Für die letzte Nacht mussten wir nochmal umziehen, wir bekamen den riesigen Bungalow mit zwei Extrabetten, den wir schon mal besichtigt hatten. Es wurden aber nur 2600 Baht dafür berechnet, auf die 600 Baht für die Extrabetten haben sie verzichtet. Ein fürstlicher Abschluss für unseren Aufenthalt hier, denn auf der riesigen Veranda lässt es sich gut aushalten und in dem 25qm Bad kann man mit einer ganzen Fußballmannschaft gleichzeitig duschen.

Thailand Ocean View

Thailand Ocean View

Weil es so lecker war, haben wir für heute wieder einen Red Snapper bestellt. So eine Köstlichkeit erhält man für 300 Baht, lecker gegrillt mit geröstetem Knoblauch, mmh!

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Wir haben einen neuen Freund, neben der Katze, die ihre Nächte auf unserer Veranda verbringt, ist jetzt auch noch Cracker dazu gekommen. Er hat seinen Namen erhalten, als er sich frech ein paar Cracker von uns geklaut hat.

Thailand Affe

Leider gibt es hier sowas wie Sandflöhe, unscheinbare kleine Flieger, die einen stechen, was jetzt nicht sonderlich erwähnenswert wäre, wenn die Stiche nicht permanent jucken würden und nach zwei Tagen aussehen, wie Herpes und aufplatzen, ohne, dass es irgendwie besser wird, nur dass die Schwellung abnimmt, wie bei diesem Bild hier. Alex ist mit 20 Stichen gut bedient worden.