Île de Brehat

Schon wieder so ein Bilderbuchwettertag, wo einem die Butter auf dem Baguette schneller schmilzt, als man es essen kann.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf zum kleinen Küstenstädtchen Concarneau. Neben der eigentlichen Stadt befindet sich ein befestigtes separates Städtchen (ville close) im großen Hafenbecken, welches bei Ebbe recht trocken daliegt. Im Vorhof fand gerade ein Gratiskonzert statt und ein ausgesprochen gutes noch dazu. Keltische Musik mit Dudelsack und allem, was dazugehört. Auf der alten Festungsmauer kann man fast das ganze Inselstädtchen umrunden und den armen Bewohnern dabei in die Kochtöpfe schauen. Ganz nett anzuschauen, aber halt sehr touristisch ausgelegt.

Concarneau

Als wir später noch in der restlichen Stadt am Meer entlang geschlendert sind, sprach uns eine Französin auf Deutsch an, um einfach mit uns ein wenig zu plaudern. Langsam muss ich wirklich meine Vorurteile über Bord werfen. Meine, nun doch schon etwas angestaubten Erfahrungen aus St. Malo, scheinen hier, in der Bretagne und auch in Paris, nicht zu zu treffen: Deutsche werden ganz normal behandelt und bisher hat sich keiner sprachlich auf stur gestellt. Das Gegenteil ist der Fall, man spricht uns auch auf Englisch an.

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